Stadt plant Schritt in Barrierefreiheit

Es gibt viel zu tun in Stendal

+
Beim Bau der Bushaltestelle Schönbeckstraße wurde bereits Wert auf Barrierefreiheit gelegt. Nun sollen weitere Haltestationen im Stadtgebiet folgen.

Stendal. Noch 111 Tage bis zum Jahresende: Die Hansestadt Stendal hat sich noch eine Menge vorgenommen. Da wäre zum einen der grundhafte Ausbau der Rathenower Straße, der Georgenstraße sowie der Schönbeckstraße. Aktuell wird ein Teil des Lerchenwegs erneuert.

Auch am Parkplatz Gardelegener Straße rollen noch in diesem Jahr die Bagger an.

Doch der Fokus liegt auf etwas anderem: Laut einer Verordnung der Europäischen Union müssen bis 2022 alle Bushaltestellen barrierefrei und behindertengerecht umgebaut werden. Noch in diesem Jahr soll in Stendal mit dem Umbau folgender Bushaltestellen begonnen werden: Bergstraße, Schützenplatz, Preußenstraße, Wendstraße, Akazienweg, Gardelegener Straße und An der Kirche.

Doch worauf ist beim Umbau zu achten? „Die Haltestelle sollte stufenlos erreichbar sein“, erklärt Philipp Krüger. Zudem werde vielerorts, „wo es nötig ist“, der Bordstein angehoben, um den Einstieg in die Busse zu erleichtern. Zu einer barrierefreien Bus-Station gehören außerdem weiße Einstiegsfelder, die nicht nur zeigen sollen, wo sich der Einstiegsbereich des Busses befinden wird. In erster Linie dienen die Felder mit Rippenstruktur Menschen mit Sehbehinderung als Orientierungshilfe.

Bei den genannten Haltestellen bleibe es natürlich nicht, wie Philipp Krüger klarmacht. Im kommenden Jahr werde man weitere Busstationen in Angriff nehmen. „Wir wollen schließlich überall Barrierefreiheit schaffen“, kündigt der Stadtsprecher an.

Von Charlotta Spöring

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare