Linke, SPD und AfD liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen / Drei Vertreter im Bundestag

CDU gewinnt den Wahlkreis Altmark

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Die CDU gewann bei den Zweitstimmen den Wahlkreis Altmark. Linke, SPD und AfD lieferten sich bis zum Ende ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

Altmark. Die CDU hat bei der gestrigen Bundestagswahl auch im Wahlkreis Altmark mit 32,5 Prozent der Stimmen (Zwischenergebnis bei 329 von 333 Wahlbezirken) deutlich gewonnen, auch wenn sie im Vergleich zur Bundestagswahl 2013 fast zehn Prozent verloren hat.

Linke, SPD und AfD lieferten sich am gestrigen Wahlabend bis zum Schluss ein Kopf-an-Kopf-Rennen. 

Wie haben die Bürger im Wahlkreis Altmark (66) abgestimmt? Hier finden Sie alle Ergebnisse der Gemeinden und Städte.

Letztlich wählten die Altmärker die Linke mit 18,5 Prozent der Stimmen zur zweitstärksten Kraft – knapp vor der SPD (17,0 Prozent) und der AfD (16,9). Die Linken verloren im Vergleich zur Bundestagswahl 2013 im Wahlkreis Altmark rund sechs und die Sozialdemokraten zwei Prozent. Die Grünen hielten sich bei ihrem Ergebnis von vor vier Jahren. Zugelegt hat indes die FDP (7,1 Prozent), die 2013 im Wahlkreis 66 (Altmark) nur auf 2,1 Prozent der Stimmen kam. Die Wahlbeteiligung lag gestern in den beiden Altmarkkreisen bei 66,1 Prozent (ebenfalls Stand bei 329 von 333 ausgezählten Wahlbezirken) – vor vier Jahren waren es 62,6 Prozent.

Bei den Erststimmen holte Eckhard Gnodtke mit 32,5 Prozent den direkten Fahrschein in den 19. Deutschen Bundestag. Über günstige Plätze auf der Landesliste schafften auch die altmärkischen Kandidaten Matthias Büttner (AfD) und sehr wahrscheinlich auch Marcus Faber (FDP) den Einzug in den Bundestag. Er zeigte sich gestern Abend überrascht, hatte seine Chancen, in den Bundestag einzuziehen, bei unter 50 Prozent gesehen, wie er sagte. Marina Kermer musste gestern zittern. Bis Redaktionsschluss war unklar, ob ihr Listenplatz ausreicht, um im Bundestag zu bleiben.

Von Ulrike Meineke und Stefan Schmidt

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