AfD hält Sammelpunkt in Stendals ehemaligen Kasernen für sinnvoller

Gesicherte Abschiebestelle statt Erstaufnahmeeinrichtung

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Aus den alten Kasernen (Gardelegener Straße) soll eine Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber werden. Die AfD hält eine „gesicherte Abschiebesammelstelle“ für sinnvoller.

mei Stendal. Die AfD regt statt einer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Stendal eine „gesicherte Abschiebesammelstelle“ an, denn die Zahl ausreisepflichtiger Ausländer im Land wachse stetig.

„Eine Beeinträchtigung von Lebensqualität und Sicherheitsempfinden der Bewohner könnte damit vermieden werden“, betont André Poggenburg, Vorsitzender der AfD-Fraktion im Landtag.

Seine Partei hält eine Bürgerbefragung zum Thema Landeserstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber in Stendal unter der Fragestellung „Sind Sie der Auffassung, dass durch die Realisierung der geplanten Erstaufnahmeeinrichtung mit bis zu 1000 Plätzen für Asylbewerber in Stendal eine Gefährdung des sozialen Friedens in der Hansestadt Stendal eintreten wird?“ für „einen ersten richtigen Schritt“ und begrüßt die Bedenken, die Stadtrat und Landtagsmitglied Hardy Peter Güssau (CDU) jüngst öffentlich geäußert hatte (AZ berichtete). Dennoch sieht die AfD „ein erhebliches Glaubwürdigkeitsdefizit“, denn immerhin habe der CDU-Innenminister die Planungen für die neue Erstaufnahmeeinrichtung an der Gardelegener Straße (ehemalige Kasernen) überhaupt erst angestoßen.

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