Großteil der Arbeiten ausgelagert

Geringer Schwund trotz Hitze: Städtische Grünanlagen in Stendal in gutem Zustand

Die städtischen Grünanlagen wie hier am Stadtsee sind trotz der jüngsten Hitzeperiode in einem guten Zustand. Besonders junge Bäume sind bei diesen Temperaturen anfällig für Hitzeschäden. Foto: Henke
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Die städtischen Grünanlagen wie hier am Stadtsee sind trotz der jüngsten Hitzeperiode in einem guten Zustand. Besonders junge Bäume sind bei diesen Temperaturen anfällig für Hitzeschäden.

Stendal – Die heißen Temperaturen gehen nicht spurlos an den städtischen Gründflächen in Stendal vorbei. Doch insgesamt gesehen, sind sie in einem guten Zustand.

Neben städtischen Mitarbeitern wurden viele Aufträge an Fachfirmen vergeben, teilt Stadtsprecher Armin Fischbach auf AZ-Anfrage mit.

Es müssen in der Kernstadt und in den Ortschaften 542 476 Quadratmeter Rasenflächen gepflegt werden. Bei den Bodendeckern liegt die Quadratmeterzahl bei 32 239, Strauchflächen liegen bei 6302. Hinzu kommen noch 41 286 Quadratmeter Schnittflächen. Rund die Hälfte der Rasenflächen wird von Fachfirmen gepflegt, in den anderen Bereichen liegt dieser Anteil bei 70 Prozent und mehr, die nicht von städtischen Mitarbeitern gepflegt werden.

Die Flächen, denen sich städtische Mitarbeiter widmen, liegen überwiegend in der Kernstadt. „Diese werden durch zwölf Mitarbeiter des Bauhofes gepflegt. Hinzu kommen elf Kommunalarbeiter (auch vom Bauhof), die die Flächen in den Ortschaften pflegen“, informiert Fischbach. Besonders hitzeempfindlich sind laut Fischbach junge Bäume. „Bereits das dritte Jahr in Folge setzen nun Trockenheit und Hitze den Bäumen zu. Hier reagieren insbesondere die Bäume vom dritten bis 15. Standjahr sehr empfindlich. Die Wassergaben müssen deshalb häufiger und länger (nicht nur bei ganz jungen Bäumen) erfolgen. Darüber hinaus sind insbesondere Bäume betroffen, die bereits vorgeschädigt sind oder mit Schädlingsbefall zu kämpfen haben. Die Sträucher, Rosen und Bodendecker werden teilweise gegossen und die Ausfälle sind hier noch gering. Auch die Rasenflächen erholen sich zum größten Teil wieder gut“, informiert Fischbach weiter. Die Mitarbeiter, die in diesem Bereich arbeiten, haben andere Arbeitszeitmodelle, als die meisten anderen Beschäftigten der Verwaltung. Sie können in Abstimmung mit ihrem Bereichsleiter flexibel arbeiten. Dazu gehöre in der heißen Jahreszeit insbesondere die Möglichkeit, die Arbeitszeit vorzuverlegen. Stadtsprecher Fischbach betont, dass der Sommer nicht unbedingt die Jahreszeit sei, in der die Mitarbeiter am meisten gefordert würden. „Ich möchte aber betonen, dass die Arbeit nach einem heißen Sommer nicht weniger wird. Der Herbst und sein Laub warten schon“, richtet Fischbach sein Augenmerk bereits in Richtung Herbst. VON TOBIAS HENKE

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