Im Februar geht es los

Gerichtstermin nach Wahlbetrug: Stadt Stendal will 32.000 Euro

Stendal – Jetzt gibt es einen Gerichtstermin: Die Stadt Stendal verlangt vom Insolvenzverwalter des verurteilten Wahlfälschers Holger Gebhardt und vom ehemaligen CDU-Kreisvorsitzenden Wolfgang Kühnel Schadensersatz (AZ berichtete).

Konkret geht es um 32.000 Euro.

Das sind die Mehrkosten, die der Stadt durch die Wahlwiederholungen am 9.  November 2014 (Briefwahl) und 21.  Juni 2015 (komplette Neuwahl) entstanden waren. Die Verhandlung vor dem Zivilgericht sollte ursprünglich im Oktober beginnen. Jetzt ist für Februar ein erster Termin anberaumt worden.

Gebhardt sitzt wegen Wahlfälschung und Betrugs an seiner Krankenkasse insgesamt viereinhalb Jahre im Gefängnis. Er trat seine Haft im März 2017 an.  mei

Rubriklistenbild: © dpa/Peter Steffen

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