Messe „Lebensart“ in Döbbelin zog die Massen an

Genuss hat viele Facetten

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Hamid Hamidi gefiel der erste Besuch in Döbbelin sehr. Das Familienunternehmen, das eine besondere Granatapfelcreme anbietet, war zum fünften Mal in der Altmark.

Döbbelin. Zum achten Mal präsentierte sich an diesem Wochenende auf dem Areal des Schlosses derer zu Bismarck die Messe „Lebensart“ mit vielen Ideen der Themenbereiche „Garten, Wohnen und Lifestyle“. Für den 27 Jahre alten Hamid Hamidi war es eine Premiere.

Der junge Mann aus Wallenhorst begleitete in diesem Jahr seine Mutter Nadja auf die Messe. Für sie war es der fünfte Besuch in der Altmark, seit über 14 Jahren bietet das Familienunternehmen eine „oft kopierte, aber nie in der Qualität erreichte“ Granatapfelcreme an. „Ich finde die Atmosphäre hier unter den Schatten spendenden Bäumen toll“, sagte der Junior, der leckere Häppchen zum Probieren interessierten Besuchern anbot.

Während sich manche Besucher auf den Kauf von Pflanzen konzentrierten, genossen andere Kaffee, Kuchen oder Deftiges vor der Schlosskulisse.

Mutter und Schwester hatten derweil viel zu tun an jenem Eröffnungstag, der vielleicht auch vor allem durch die Vergabe von Freikarten bereits am Freitag vor dem Feierabend viele Besucher in den Ortsteil von Stendal lockte. Natürlich lockten nicht nur die kulinarischen Angebote - von der Bratwurst bis zum Cocktail - die Menschen an. Blumenzwiebel, Weine, Dekoratives für den Garten, Zubehör für den Pool oder auch hochwertige Rasenmäher konnten angesehen und auch sofort gekauft werden.

Publikumsmagnet war auch in diesem Jahr das umfangreiche Angebot an Gartenpflanzen, Setzlingen und Blumenzwiebeln.
Die „Lebensart“-Veranstalter haben einen Service etabliert, der die Einkäufe in die Nähe des Parkplatzen bringt.

Ein Bringeservice machte es wie in den Vorjahren auch möglich, sich die Waren in die Nähe des Parkplatzes transportieren zu lassen. Das Wetter spielte auch 2018 wieder mit.

Mela und Phillipp stellten in Döbbelin Naturmode vor.

Das erfreute beispielsweise auch Mela und Phillipp. Die jungen Leute hatten ein Zelt aufgebaut, in dem sie Naturmode anboten. Die selbst entworfene Baumwollkleidung brachte die beiden nicht ins Schwitzen. Große Auswahl - von hochpreisigen Antikmöbeln, über Grillequipment bis zum Windspiel - konnte sich sehen lassen.

Zudem konnten die Besucher der achten „Lebensart“-Messe auch ein paar wenige Oldtimer, neue Fahrzeuge und das Gutshaus aus der Nähe betrachten. Feuerwehr und andere Helfer in Warnwesten leiteten zudem die Gäste, die mit dem Auto gekommen waren, sicher zum Parkplatz. Dieser war aufgrund der hohen Besucherzahl gut frequentiert.

Von Alexander Klos

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