Stendaler Musiknachwuchs trainiert für Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“

Gelungene Generalprobe

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Erwartungsvoll starten die Teilnehmer der Stendaler Musik- und Kunstschule in den Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“, der in der Rolandstadt ausgetragen wird.

hh Stendal. Fünf junge Damen und Herren am Piano im Alter von 7 bis 16 Jahren generalprobten mit fünf Querflötistinnen, einem Trompeter und einer Geigerin ihr Repertoire für den Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ in Stendals Musik- und Kunstschule.

Anna Sörgel, die Jüngste unter den Teilnehmerinnen, spielte nicht nur mit ihren Mitschülerinnen Ennike Edler und Esther Voigt vierhändig beispielsweise einen jazzigen Fünf-Tanten-Boogie, sondern betätigt sich bereits als Komponistin. Ihre „Kletteraffen“ turnten munter in Halbschritten auf der Tonleiter auf und ab, zwischendurch durch Dis-Akkorde unterbrochen. Kletteraffengeplänkel eben, aber heiter anzuhören.

Einen Sonatensatz von seinem Lehrer Marc Jacko spielte Jakob Lessing auf der Trompete. Er ließ sich dabei von seinem Vater begleiten. Die zehnjährige Hannah Wieske entlockte ihrer Geige höchste Töne mit Philipp Maximilian Lerche als Partner am Klavier.

Viermal waren Querflötistinnen bei der abendlichen Generalprobe dabei. Sie hatten alle eifrig geübt und spielten, begleitet von Leiterin Maike Schymalla, virtuos, rhythmisch-kapriziös und lyrisch-elegant ihre Beiträge vor. „Pan“ hieß es da neben einem Scherzo und einem jazzigen Intermezzo mit Tabiha Harzer; Carolina Stein, Sophie Reichert und Luise Exner. Als gemischtes Duo spielten Anika Briese und Sebastian Sörgel vierhändig am Flügel eine Konzertfuge Mozarts. Für die kommenden Wettbewerbstage begleitet sie alle ein kräftiges „Toi, toi, toi!“. Natürlich auch die jungen Talente, deren Soireen zum Wettbewerb heute Abend stattfinden.

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