3,03 Millionen Euro für Schadewachten, zwei Kitas, Bahnhofsvorstadt und allgemeine Bauarbeiten

Geldregen für die Rolandstadt

Der Schadewachten in Stendal kann um- und neugestaltet werden: 800 000 Euro wurden dafür gestern aus dem Fördertopf „Aktive Stadt und Ortsteilzentren“ freigegeben.
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Der Schadewachten in Stendal kann um- und neugestaltet werden: 800.000 Euro wurden dafür gestern aus dem Fördertopf „Aktive Stadt und Ortsteilzentren“ freigegeben.
  • Ulrike Meineke
    VonUlrike Meineke
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mei Stendal. Wenn das kein Geldsegen kurz vor Weihnachten ist: 3,03 Millionen Euro sind am Dienstag auf den Weg nach Stendal geschickt worden. Das Geld wurde vom Landesverwaltungsamt (LVA) ausgereicht und soll in vier Bereiche der Stendaler Altstadt fließen.

Im Detail:

Aus dem Fördertopf „Aktive Stadt und Ortsteilzentren“ fließen 800.000 Euro in die Um- und Neugestaltung der Straße „Schadewachten“.

Die Kindertagesstätten „Johannitersterchen“ (Bild) und „Märchenland“profitieren von insgesamt 650.000 Euro aus dem Programm „Soziale Stadt“. Von dem Geld sollen die Außenanlagen auf Vordermann gebracht werden.

Mit dem zweiten Bescheid erhält die Stadt 850.000 Euro aus dem Fonds „Städtebaulicher Denkmalschutz“ für Bautätigkeiten im Altstadtkern. Aus dem Programm „Soziale Stadt“ kommen 650.000 Euro. Mit dem Geld sollen unter anderem die Außenanlagen der Kindertagesstätten „Johannitersternchen“ und „Märchenland“ neu gestaltet werden. Die Grundschule „Am Stadtsee“ kann sich auf die Sanierung ihrer Sportanlage und der Freibereiche freuen.

Ein weiterer Betrag über 730.000 Euro wird für Maßnahmen in der Bahnhofsvorstadt aus dem Programm „Stadtumbau Ost – Aufwertung“ beigesteuert.

730.000 Euro fließen in die Europaschule „Am Stadtsee“.

„Vor 25 Jahren wurde die Städtebauförderung mit ihren verschiedenen Förderprogrammen auch in den neuen Bundesländern eingeführt und entwickelte sich hier zum wohl größten Förderprogramm in der Geschichte Sachsen-Anhalts“, bilanziert LVA-Präsident Thomas Pleye. Nach seinen Angaben hat das Land in den Programmen der Städtebauförderung gemeinsam mit dem Bund und der EU seit 1991 rund 3,1 Milliarden Euro Fördermittel für Investitionen in den Kommunen bereitgestellt. Zuzüglich der Mindesteigenanteile der geförderten Kommunen in Höhe von insgesamt knapp einer Milliarde Euro konnten Investitionen in Höhe von mehr als vier Milliarden Euro getätigt werden. „Eine beeindruckende Zahl, die widerspiegelt, wie ganze Städte ihr Gesicht zum positiven verändern konnten“, so der Präsident weiter.

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