Uppstall-Kaufhaus zieht um und spendet Brauchbares an das Sozialkaufhaus

„Es geht in die Innenstadt

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Das neue Uppstall-Kaufhaus kommt an den Marktplatz.

Stendal. Das Uppstall-Kaufhaus zieht in den alten Puk-Markt, Am Markt 22, der vergangene Woche schloss.

„Es geht in die Innenstadt, wie wir es schon immer wollten“, erklärte Geschäftsführerin Birgit Schaar. Damit ist das Stendaler Kaufhaus nun in drei verschiedenen Standorten anzutreffen. In der Breite Straße 71 und Breite Straße 66 eröffneten kürzlich zwei Außenstellen für Lederwaren, Accessoires und Kurzwaren.

Zur Zeit suchen Birgit Schaar und ihre Geschäftsführer-Kollegin Daniela Höltl nach einer dritten Außenstelle, dieses mal außerhalb des Innenstadtbereiches. Sollten hier geeignete Geschäftsräume gefunden werden, würden alle 13 Arbeitsplätze erhalten bleiben, versicherte Schaar. Der Umzug zum neuen Hauptstandort beginnt kommende Woche. Wenn dann alle Waren am neuen Standort Anfang 2012 eingeräumt sind, wird auch schnell wieder eröffnet. Und: „Wir passen uns an die Geschäftszeiten unserer Nachbarn an“, machte Schaar im Gespräch mit der AZ noch einmal deutlich.

Seit November 1997 befindet sich das Geschäft in der Breite Straße 34/35 und seit Dezember 2011 stand offiziell fest, dass das Kaufhaus umziehen muss. Die Konditionen des neuen Mietvertrags für des bisherigen Hauptgeschäft sollen so ungünstig gewesen sein, dass der alte Standort einfach aufgegeben werden musste, erklärte Schaar.

Am Sonntag, 11. Dezember, hat im Uppstall-Kaufaus der Räumungsverkauf begonnen und die großen Verkaufsräume leeren sich seitdem. Gestern Nachmittag kam ein sechsköpfiges Team um Anleiterin Margit Baumotte vom Sozialkaufhaus in das Uppstall-Gebäude und durfte sich umsehen, welche Austsellungspodeste, Dreiarmständer, Verkaufs- und Packtische das Sozialkaufhaus für seine Zwecke gebrauchen könnte. Seit das Sozialkaufhaus vor drei Jahren aus der Taufe gehoben wurde, erklärte Höltl, arbeite man mit diesem zusammen und überlasse der Einrichtung alles, was man nicht mehr benötige.

Für das ab 1. Januar 2012 leerstehende Gebäude des alten Uppstall-Kaufhauses gebe es zur Zeit keine neuen Mietinteressenten, erklärte Dr. André Frost, der zuständige Regionalmanager der Firma Athos Hamburg, die mit der Verwaltung des Uppstall-Gebäudes, einer Fonds-Immobilie, beauftragt ist.

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