Toter Mäusebussard bei Garz hat das Vogelgrippe-Virus / Sperrbezirk mit Auflagen für Tierhalter

Geflügelpest erreicht den Landkreis Stendal

Solche Schilder werden an den Hauptzufahrtswegen zur Restriktionszone rund um Garz gut sichtbar aufgestellt.
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Solche Schilder werden an den Hauptzufahrtswegen zur Restriktionszone rund um Garz gut sichtbar aufgestellt.
  • Ulrike Meineke
    VonUlrike Meineke
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mei Stendal / Garz. Nachdem Anfang der Woche bei Salzwedel der erste Fall von Geflügelpest festgestellt wurde, ist nun auch in einem Wald bei Garz (Havelberg) ein toter Mäusebussard gefunden worden, der sehr wahrscheinlich an der Vogelgrippe verendet ist.

Bei einer ersten Untersuchung wurde das Influenza-A-Virus H5 nachgewiesen. Proben sind nun zur weiteren Spezifizierung an das Friedrich-Löffler-Institut auf der Insel Riems gesandt worden.

Damit sich die Geflügelpest nicht weiter ausbreitet, hat der Landkreis Stendal eine Allgemeinverfügung erlassen, die die Orte bzw. Ortsteile von Garz, Kuhlhausen und Warnau berührt. Der Radius um den Fundort beträgt drei Kilometer. Dort müssen alle Geflügelhalter, die beim Landkreis noch nicht registriert sind, unbedingt sofort ihre Tiere beim Veterinäramt melden. Sämtliches Geflügel muss im geschlossenen Stall bleiben, an den Zugängen sind Desinfektionseinrichtungen aufzustellen. 15 Tage lang dürfen Geflügel und andere Vögel nicht woanders hin gebracht werden und Vögel zum Aufstocken des Wildvogelbestandes für 30 Tage nicht freigelassen werden. Für Jäger ist die Jagd auf Federwild für die nächsten 30 Tage verboten. Hunde und Katzen dürfen im Sperrbezirk und im Beobachtungsgebiet nicht mehr frei herumlaufen.

An den Hauptzufahrtswegen zur Restriktionszone werden Schilder „Wildvogelgeflügelpest-Beobachtungsgebiet“ gut sichtbar angebracht.

Die vollständige Allgemeiverfügung kann unter www.landkreis-stendal.de nachgelesen werden.

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