Neun Menschen aus sieben Ländern wurden in dieser Woche eingebürgert

Ganz offiziell angekommen

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Landrat Carsten Wulfänger vollendete mit dem Überreichen von Urkunden die Einbürgerung von neun Menschen, auf dem Bild fehlt Günay Abdul-Rahman Ali.

Stendal. Neun Bürger aus sieben verschiedenen Ländern haben in dieser Woche im Landratsamt ihre Einbürgerungsurkunden erhalten. Die Männer und Frauen kommen aus Nationen rund um die Welt wie Syrien, Thailand, der Mongolei, Ägypten oder auch Vietnam.

Natürlich musste erst der offizielle Teil erledigt werden. Nachdem sie ihren Eid leisteten, das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland sowie die bestehende Gesetzgebung zu achten, überreichte Landrat Carsten Wulfänger (CDU) ihnen ihre Urkunden.

Nicht nur die beiden Brüder der Familie Abdul-Rahman Ali, die gebürtigen Iraker Kahan und Onur, erhielten die deutsche Staatsbürgerschaft, sondern auch ihre Schwester Günay. Sie sind mit ihren Eltern 2001 in die Bundesrepublik eingereist. Stella Khalafyan wurde in Armenien geboren. Sie ist seit 2009 in Deutschland, um hier zu studieren. Sie war zwei Jahre lang die persönliche Referentin des armenischen Botschafters in Berlin und ist seit 2016 Integrationskoordinatorin des Landkreises Stendal.

Phathana Güldenpfennig, geboren in Thailand, arbeitet im Pflegeheim am Stadtsee. Der 1958 in der Mongolei geborene Albishan Shuldar kam als Vertragsarbeiter in die ehemalige DDR. Als Facharbeiter für Tiefbohrtechnik arbeitete er bis 1990 bei der geologischen Erkundung in Stendal. Seit 2006 ist er selbstständiger Markthändler. Auch die Eltern von Huyen Trang Hoang kamen als Vertragsarbeiter in die DDR. Sie selbst wurde in der Hansestadt geboren und studiert an der Hochschule Berlin angewandte Informatik. Elsayed Abdou Abdelkarim Nour war erst Asylbewerber, der erste Asylantrag wurde abgelehnt. Der Ägypter arbeitet als Küchenhilfe. Badria Sydu aus Syrien kam als Asylbewerberin ins Land, erwarb an der Komarowschule ihren Schulabschluss und ist seit 2016 staatlich geprüfte Kinderpflegerin mit erweitertem Realschulabschluss. Seitdem ist sie den Kindern in der Kindereinrichtung „Märchenland“ bekannt.

Von Ute Krug

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