Zerstörter Spielplatz: Holzteile bestellt / 1100 Euro Spenden / Noch keine heiße Spur zu Brandstiftern

Der Frühling bringt erneuerte Tobezone

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Ein trauriger Anblick: Die verkohlten Reste der Spielelemente stehen noch immer.

Stendal. So manches Kind dürfte langsam ungeduldig werden, wenngleich die Brandstifter den beliebten Abenteuerspielplatz im Stadtforst nur teilweise in Schutt und Asche gelegt haben und noch etliche andere Geräte vorhanden sind.

„Wenn die Temperaturen einigermaßen stimmen, starten die Bauarbeiten“, verspricht Klaus Ortmann. Es soll wieder spezielles, besonders witterungsbeständiges Holz verwendet werden. Die Lieferung braucht auch noch einige Tage. „Es handelt sich nicht um Tropenhölzer“, möchte der Stadtsprecher betont wissen. Für die Erneuerung der Elemente sind gut 60 000 Euro eingeplant.

Initiativen im Internet und Anfragen von Bürgern haben bereits kurz nach dem Brand die Bereitschaft erkennen lassen, für den schnellen Wiederaufbau dieses über Stendal hinaus beliebten Spielplatzes im Stadtwald zu spenden. Laut Ortmann sind inzwischen immerhin circa 1100 Euro zusammengekommen. Weitere Unterstützung ist willkommen, die Stadt will den Brandschaden aber auf jeden Fall beseitigen lassen. Die Daten des Spendenkontos stehen auf der Stadtseite www.stendal.de.

Die Tobezone nahe Chausseehaus Hassel ist Ende vergangenen Jahres massiv beschädigt worden. Die Ermittlungen dauern nach wie vor an, so Polizeisprecherin Christiane Ber-gande auf Nachfrage der AZ.

Von Marco Hertzfeld

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