Arbeiten dauern an

Frommhagenstraße ist vor der Winterpause zeitweise wieder frei

Seit Ende Juni wird stückweise an der Frommhagenstraße gebaut. Bis zum 12. November werden die Arbeiten im Abschnitt zwei noch andauern.
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Seit Ende Juni wird stückweise an der Frommhagenstraße gebaut. Bis zum 12. November werden die Arbeiten im Abschnitt zwei noch andauern.
  • VonLina Wüstenberg
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Bis kommende Woche Freitag ist die Frommhagenstraße noch gesperrt, da die Arbeiten an den Trinkwasserversorgungsleitungen andauern. Jedoch werden die weiteren Abschnitten erst im kommenden Jahr realisiert.

Stendal – „Die Arbeiten zwischen der Prinzen- und Annenstraße werden voraussichtlich bis zum 12. November andauern“, informierte der Pressesprecher der Stadtwerke, Rolf Gille auf AZ-Nachfrage „Unter besonderer Berücksichtigung der nahenden Schlechtwetterperiode und der zu gewährleistenden Versorgungssicherheit sowie der erforderlichen Verkehrsführung kann der Abschnitt vier in diesem Jahr nicht mehr realisiert werden.“ Sodass die Arbeiten an den verbleibenden Bereichen – Annen- bis Bahnhofstraße – erst im kommenden Jahr fortgeführt werden.

Aktuell finden die Arbeiten im Abschnitt zwei, der von der Prinzen- bis zur Annenstraße geht, statt. Seit dem 30. August wird an diesem Bereich gebaut. Geplant war dort bis Ende Oktober fertig zu sein. Für die Arbeiten ist dieser Bereich Frommhagenstraße gesperrt. Seit dem ist die Straße von der Moltkestraße und der Bahnhofstraße kommend eine Sackgasse. Nach dem 12. November ist die Frommhagenstraße wieder vollständig befahrbar.

Die Trinkwasserversorgungsleitungen an der gesamten Frommhagenstraße werden von den Stadtwerken Stendal erneuert. Da es im vergangenen Jahr immer wieder zur Störauffälligkeiten gekommen sei, sind die Arbeiten notwendig. „Damit die Versorgung der Haushalte mit dem Trinkwasser gesichert ist, braucht es den Ersatzneubau“, teilte Gille mit. Dazu wurde die Straße in fünf Abschnitte eingeteilt. Zwei davon konnten bereits fertiggestellt werden. Ursprünglich sollten die Maßnahmen bereits Anfang Juni beginnen. Jedoch kam es aufgrund von Lieferschwierigkeiten zu einer Verzögerung, sodass die Maßnahmen im ersten Abschnitt von der Graben- bis zur Prinzenstraße erst am 28. Juni starten konnten (AZ berichtete).

Trotz der Verzögerung „bewegt sich das Bauvorhaben nach derzeitigem Stand noch im vorgesehenen Kostenrahmen“. Diese belaufen sich auf rund 460 000 Euro zuzüglich der Kosten für die Planung und der Bauüberwachung.

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