Freizeitbad fest in der Hand von Technikern

Frischekur für das „Altoa“

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Leiter Marcus Schreiber am neuen Ein-Meter-Sprungbrett. Außerdem werden im Zuge der Wartungs- und Reinigungsarbeiten die Saunaterrasse neu gestaltet, der Gastronomiebereich mit neuen Stühlen ausgestattet und neue Pflanzen platziert.

pm Stendal. Einmal im Jahr kommt im Stendaler Freizeitbad „Altoa“ alles unter die Lupe: Die Altmarkoase wird gründlich gewartet und überprüft, denn wo sich pro Jahr 150 000 Bade- und Saunagäste tummeln, bleiben Verschleißerscheinungen, Schäden und Beläge nicht aus.

Techniker Silvio Böhme arbeitet an der Wellenmaschine. Im Freizeitbad werden derzeit alle technischen Anlagen überprüft.

Seit einigen Tagen ist das im Jahr 2002 eröffnete Bad am Uenglinger Berg fest in der Hand von Technikern, Aufsichtskräften und Azubis, die unter Leitung von Altoa-Geschäftsführer Marcus Schreiber mit Hochdruckreinigern, Schrubbern, Tüchern, Eimern und anderen Gerätschaften hantieren, um jede Ecke auf Hochglanz zu bringen oder kleine Schäden zu beseitigen. Die künftigen Besucher werden feststellen, dass in diesem Zuge die Saunaterrasse neu gestaltet wurde, der Gastronomiebereich mit schmucken Stühlen ausgestattet wurde und der Vater des Leiters, Waldemar Schreiber, neue Pflanzen platziert hat.

Obwohl die meisten Arbeiten vom Stammpersonal ausgeführt werden, müssen in speziellen Dingen Fachfirmen angefordert werden, die sich zum Beispiel um die Lüftung, die Wasseraufbereitungs-, Mess- und Regeltechnik, die Brand- und Sicherungsanlage sowie um eventuelle Schäden an Rutsche und Sprungturm kümmern oder malermäßig einige Bereiche wie die Außenfassade auffrischen.

Beeindruckend ist das Filter-, Rohr- und Pumpensystem unterhalb der Badebecken im Herzen des Objektes. Dies ist das Reich der Techniker, die dort die Computersteuerung überprüfen. Nachdem das fast eine Million Liter fassende große Schwimmbecken entleert worden war, wurden die Fliesen und Fugen genau unter die Lupe genommen und einer intensiven Reinigung unterzogen. Die Sprungfreunde können sich über ein neues Ein-Meter-Brett freuen.

Wie bei jeder Wartung sind die Mitarbeiter immer wieder überrascht, welche Dinge sie in den Auffangbehältern finden: Diesmal waren es Zähne, Broschen und Knöpfe. Die Wartungspause soll am 14. September beendet sein.

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