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Friedebold mit Gästeschar zufrieden

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Das Reh ist eigentlich ein scheues Tier. Im Wildpark lässt es sich gut beobachten.  Fotos (2): Postolache
Das Reh ist eigentlich ein scheues Tier. Im Wildpark lässt es sich gut beobachten. Fotos (2): Postolache

Weißewarte. Grund zur Freude hat Annette Friedebold, Leiterin des Wildparks in Weißewarte, schaut sie auf die Besucherzahlen des vergangenen Jahres. 27 300 zahlende Gäste konnte sie 2011 verzeichnen. Ein Jahr zuvor waren es etwa 3 000 weniger.

„Wenn ich noch die vielen Kinder unter drei Jahren dazu zähle und die Flohmarkthändler, dann kommt schon eine gute Summe an Gästen zusammen. “ Die Marke von 30 000 Besuchern sollte eigentlich geknackt werden. Doch leider musste das Wildparkfest 2011 ausfallen und damit eine Veranstaltung, die immer gut besucht wird.

Das neue Jahr wird allerdings wieder genügend Programmpunkte bieten, dass Menschen aus der Region und von weither ihre Freude haben werden. So beginnt die Veranstaltungssaison am Sonntag, 1. April, mit einem Flohmarkt auf dem Wildparkgelände. Zu Ostersonntag, 8. April, ist ein Osterfest geplant. Da ist Spaß und Abwechslung für die ganze Familie garantiert.

Doch sind es eben nicht nur die Feste, die den Park besonders machen. Es sind die Tiere, die beobachtet und manchmal auch gestreichelt werden können, eine Möglichkeit, die vor allem Kinder fasziniert. Neu dazu gekommen sind in diesem Jahr unter anderem die Wollschweine. Aber auch ein Zebu-Bulle.

Das Buckelrind ist allerdings noch nicht das stattlichste im Gehege. Die Damen sind etwas größer, als „der Neue“. Der neue Bulle ist noch nicht einmal zwei Jahre alt. Er hatte das Licht der Welt in Königsmark erblickt. Und er musste die Nachfolge des ehemaligen Platzhalters übernehmen, da dieser leider das Zeitliche gesegnet hatte.

Trotz des Hochwassers im Januar 2011 und einiger Sturmschäden, die besonders die vielen altgewachsenen Bäume in Mitleidenschaft gezogen hatten, ist die Wildparkleiterin mit 2011 sehr zufrieden. Auch, da baulich nicht nur das neue Informations-Zentrum umgesetzt werden konnte. So wurde für die Mitarbeiter ein Sanitärgebäude mit Duschen errichtet.

Von Alexander Postolache

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