Finanzminister hofft, dass Altmark-Städte noch Geld beantragen

Fördermittel werden bisher verschmäht

Finanzminister André Schröder wirbt für das neue Förderprogramm. Foto: ct-press
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Finanzminister André Schröder wirbt für das neue Förderprogramm.

ct Magdeburg. Es ist noch Geld da. Sachsen-Anhalts Finanzminister André Schröder trommelt daher in einer Pressemeldung, um das „STARK III“-Förderprogramm an die Kommunen zu bringen. Genau 49 Anträge für Projekte seien bereits eingegangen.

Mehr als 240 Millionen Euro stünden für Städte bereit. Aus der Altmark wurde das Programm bisher verschmäht, bedauert der Minister.

„STARK III plus“ sei eine Weiterentwicklung des bereits seit längerem laufenden Programms. Neu dabei sei unter anderem, dass neben Kindertagesstätten und Schulen auch kulturelle Einrichtungen oder öffentliche Sportstätten saniert werden können. Wichtigstes Kriterium bei diesen Sanierungsvorhaben sei die energetische Weiterentwicklung des jeweiligen Projektes.

Ende November 2016 endete eine erste Antragsfrist für „STARK III plus“ für den Bereich „Städte“. Hier greife der EFRE-Fonds der EU, es geht um Städte mit mehr als 10 000 Einwohnern. „Ich freue mich über das große Interesse und bin mir sicher, dass auch die Altmarkstädte, die sich jetzt noch zurückgehalten haben, bei den nächsten Anträgen dabei sein werden“, so der Minister. Eine nächste Antragsfrist läuft bis 15. Mai 2017.

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