Jobcenter sieht Vermittlung in der Altmark „auf einem guten Weg“ / Sprache als Schlüssel

44 von 990 Flüchtlingen arbeiten

mei Altmark. 44 von 990 Flüchtlingen altmarkweit sind in Lohn und Brot. Das sind 4,4 Prozent. Im Vorjahr meldete die Arbeitsagentur noch 18 Flüchtlinge mit Job.

Gezählt wurden erwerbsfähige Frauen und Männer aus Afghanistan, Syrien, dem Irak und weiteren nichteuropäischen Asylherkunftsländern, 758 davon leben im Landkreis Stendal, 232 im Altmarkkreis Salzwedel. Gut ein Drittel davon (351 Personen) ist arbeitslos, für die Übrigen läuft noch das Anerkennungsverfahren.

Nach Angaben des Stendaler Jobcenters ist die Sprache der Schlüssel zum Einstieg in den Arbeitsmarkt. Hier hätten viele noch einen langen Weg vor sich. „Sind die Sprachkenntnisse ausreichend, gelingt es uns auch, den Menschen berufliche Alternativen aufzuzeigen“, sagt Dr. Marion Emmer, Geschäftsführerin Operativ der Arbeitsagentur.

Viele der Geflüchteten hätten bereits Sprachkurse oder berufsorientierende Maßnahmen durchlaufen. Sie seien auf einem guten Weg, ihren Platz auf dem Arbeits- oder Ausbildungsmarkt zu finden, erklärt Dörthe Engelhard-Rothenberger, Geschäftsführerin des Jobcenters Stendal.

Arbeitsagentur und Jobcenter würden individuelle Angebote bereithalten – beispielsweise Maßnahmen, um Eignung, Kompetenz und Kenntnisse zu ermitteln, Projekte zur Berufsorientierung oder Sprachkurse mit Praktikum. Auch eine Förderung der Ausbildung oder Arbeit komme in Betracht, wenn die Arbeitserlaubnis vorliegt.

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