Goldbecks „Regenbogenland“ wird mit Spezialdecke für 8500 Euro aufgerüstet

Flammenschutz hält Einzug

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Rote Punkte zieren den Anbau der Tagesstätte an der Ackerstraße. Das neue Gebäude wurde möglich dank des Krippenprogramms des Bundes. Brandschutz-Defizite tauchten später auf.

Goldbeck. Grau und gelb zeigt sich die Symbiose von Alt- und Neu-Substanz an der Ackerstraße: Seit Monaten erobern Monika Knappes jüngste Schützlinge ihren rot bepunkteten Anbau aus der Feder des Goldbecker Architekten Olaf Klautzsch, den ihnen das Krippenprogramm des Bundes ermöglicht hat.

Feuerwiderstandsequipment aber beinhaltete der Fördertopf nicht, sodass der Gemeinderat diese Woche erneut grünes „Bau-Licht“ für das Domizil von mehr als 50 Mädchen und Jungen in Goldbecks „Regenbogenland“ erteilt hat.

Eine Brandschutzdecke der Feuerwiderstandsklasse 30 werde in dem Objekt Einzug halten, berichtet Torsten Dobberkau der AZ. Die Arbeiten im Umfang von rund 8500 Euro beginnen den Angaben des Ortsbürgermeisters zufolge in der nächsten Woche. Dann legt die Einrichtung ihre Sommerferien ein, weshalb genug Raum für den anrückenden Brandschutzsanierungstrupp sein wird. Die sogenannte F 30-Decke trägt ihren Titel, weil ihr Material nach den Regeln bundesdeutscher DIN-Normen in Brandversuchen unter Beweis gestellt hat, dass sie mindestens 30 Minuten lang jeglichem Feuer widersteht. Feuerwiderstandsdauer nennen dies Fachleute. Bis zum Ende der Betriebsferien sollen die Arbeiten erledigt sein.

Goldbecks „Regenbogenland“ hat in der Altmark viele Namensvetter. Im Bereich Bismark gibt es in Berkau und Schernikau gleich zwei „Regenbogenländer“ und im Stadtteil Süd in Stendal eines. Die Nachbarn der Westaltmark trumpfen mit zwei nahen Namensverwandten auf: In Gardelegen existiert die Tagesstätte „Regenbogen“ und in Ahlum im Bereich Beetzendorf-Diesdorf sind sogar „Kleine Regenbogenfische“ beheimatet.

Von Antje Mahrhold

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