Im Landkreis Stendal brennen Getreidefelder / Appell: Wälder nicht befahren und betreten

500 Feuerwehrleute im Einsatz

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Überall im Landkreis Stendal stehen Getreidefelder in Flammen. Mehr als 500 Feuerwehrleute sind im Einsatz. Das Bild entstand gestern in der Nähe von Peulingen. 

mei Stendal. Überall stehen Getreidefelder in Flammen, die Feuerwehren sind im Landkreis Stendal im Dauereinsatz. „Polizei und Einsatzkräfte haben großräumige Sperrungen vorgenommen“, teilt der Landkreis mit.

Er weist auf die aktuell höchste Waldbrandstufe 5 hin und appelliert, Wälder nicht zu befahren und zu betreten.

Im Landkreis Stendal sind seit Donnerstag an mehreren Orten zeitgleich Brände ausgebrochen. Mehr als 50 Feuerwehren aus allen Verbands-und Einheitsgemeinden wurden alarmiert. Seither sind etwa 500 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren im Einsatz.

Die Brandserie begann am Donnerstagnachmittag bei Heeren. Dort standen 30 Hektar Acker in Flammen. Knapp zwei Stunden später konnte für diesen Standort Entwarnung gegeben werden. Dann gingen Notrufe in Abständen von 15 Minuten in der Rettungsleitstelle ein. Zeitgleich brannte es an sieben Standorten im Landkreis Stendal.

„Für den Altmarkkreis Salzwedel und im Jerichower Land wurde überörtliche Hilfe angefordert, Feuerwehren aus Bismark und Fischbeck sind dort bei Wald- und Getreidebränden im Einsatz“, teilt der Landkreis Stendal weiter mit.

Einsatzorte in der Ostaltmark waren und sind neben Heeren auch Jarchau, Krevese, Stapel, Grieben, Molkenberg, Aulosen und Insel. Gestern brannte es unter anderem in den Gemarkungen Peulingen und Bismark.

„Unser Dank gilt den Feuerwehren“, meldete sich gestern Kerstin Ramminger vom Kreisbauernverband Stendal zu Wort. Die Geschäftsführerin richtet ihren Dank stellvertretend für die Landwirte an alle Einsatzkräfte, aber auch an die Leitstelle der Feuerwehr. „Wir wissen sehr zu schätzen, was Sie für uns leisten“, so Kerstin Ramminger abschließend.

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