Landkreis mit Warntag dennoch zufrieden

Fehler bei 13 Sirenen im Kreis Stendal

Nur fünf Prozent der Sirenen waren fehlerhaft.
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Nur fünf Prozent der Sirenen waren fehlerhaft.

Stendal – Bisher habe der Landkreis von den eingehenden Rückmeldungen der Verbands- und Einheitsgemeinden erfahren, dass 13 der 255 Sirenen im Landkreis fehlerhaft ausgelöst haben oder gar nicht funktionierten. Eine technische Überprüfung werde eingeleitet.

„Nach jetzigen Erkenntnissen sind also fünf Prozent der Sirenen in unzureichendem Zustand“, berichtet Sabrina Lamcha, Öffentlichkeitsarbeit des Landkreises Stendal, auf AZ-Anfrage. Mit dieser Bilanz sei der Landkreis zufrieden. Der Warntag habe seinen Zweck erfüllt, die Alarmsysteme auf den Prüfstand zu setzen und gegebenenfalls Verbesserungen einzuleiten.

Erwähnenswert sei die „gute Marketing- und Öffentlichkeitsarbeit“ zum ersten Warntag. Anhand zahlreicher Rückmeldungen aus der Bevölkerung zu den Heultönen und medialen Warnmitteln leite der Landkreis ab, dass in der Region eine hohe Aufmerksamkeit erzielt wurde. Der kritischen Post auf der Facebook-Seite des Landkreises „#Warntag Bilanz Da muss büschn’ mehr Wumms rein“ habe sich auf die Gesamtsituation in Deutschland bezogen, erklärt Lamcha. sth

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