Parolen gegen Corona-Regeln sorgen im Rathaus zunehmend für Unmut

Faxen dicke: Stadt Stendal zeigt Schmierfinken an

Parolen unerwünscht: Die Stadt sieht in solchen Schmierereien eine Sachbeschädigung und anderes mehr.
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Parolen unerwünscht: Die Stadt sieht in solchen Schmierereien eine Sachbeschädigung und anderes mehr.

Stendal – Ein neuer Schwung von Parolen gegen die Coronabeschränkungen trifft Stendal. Unter anderem sind Wege im Ostpark beschmiert worden. Im Rathaus ist man zunehmend verärgert.

Zumal der oder die Täter oftmals Ölkreide verwendet hätten, die sich eben nicht so einfach beseitigen lasse.

Die Stadt hat laut Sprecher Armin Fischbach Strafanzeige bei der Polizei erstattet. Ein solches Graffito stelle mindestens eine „klare Ordnungswidrigkeit“ dar, die mit einem Bußgeld zu belegen sei, wenn nicht gar eine Straftat, die mit einer Geldstrafe oder bis zu drei Jahren Haft geahndet werden könne. Zudem: „Die Stadtverwaltung möchte klarstellen, dass der Aufruf zur Missachtung der Kontaktbeschränkungen derzeit einen klaren Rechtsbruch darstellt. “.

Der Ruf nach Lockerungen sei menschlich nachvollziehbar. Corona belaste aber doch alle Menschen in der Republik. Schmierereien haben sich laut Fischbach in letzter Zeit gehäuft und lassen sich nicht nur einem politischen Spektrum allein zuordnen. Mitunter fänden sich dazwischen sogar Hakenkreuze. tz

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