Heerener will den Straßenverkehr für Kinder und Katzen sicherer machen und wünscht sich mehr Kontrollen

Familienvater mahnt Raser vor der Haustür

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Wer aus Stendal kommt und nach der Kurve in Heeren einfährt, sieht diese Mahnung. 

Heeren. Am Ortseingang von Heeren mahnt ein Schild Temposünder. „Manche fahren hier wie die Kaputten. Muss denn erst etwas Schlimmeres passieren?“ Dirk Kohlmann hat die eindringliche Bitte im vergangenen Sommer aufgestellt.

Mag die Schrift auch inzwischen an Schärfe verloren haben, bleibt die Forderung des Familienvaters doch eindringlich: „Runter vom Gas und mit offenen Augen vorsichtig durch den Ort fahren!“ Links und rechts der Straße leben Menschen und Tiere, Kohlmanns Kater ist vor einiger Zeit angefahren worden.

Die Straßenführung in der Stendaler Ortschaft lade offenbar irgendwie zum Schnellfahren ein. Erlaubt seien die üblichen 50 Kilometer in der Stunde, eine Tempo-30-Zone beginne erst dahinter. Der Heerener wünscht sich für die gesamte Ortsdurchfahrt mehr Kontrollen von Polizei und Stadt. „Ein Blitzgerät im vorderen Bereich habe ich persönlich noch nie gesehen“, sagt Kohlmann der AZ. Vor die Fotokamera möchte der Mann nicht. „Es geht doch allein um die Sache.“

Von Marco Hertzfeld

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