Zuschuss und Kooperation: Kreistag verweist CDU-Papiere in die Ausschüsse

Fährenanträge schaffen es nicht ans Ufer

Die Fähre Ferchland-Grieben hat den Betrieb eingestellt. Wie die weitere Zukunft aussehen kann, ist unklar.
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Die Fähre Ferchland-Grieben hat den Betrieb eingestellt. Wie die weitere Zukunft aussehen kann, ist unklar.

Stendal – Zwei recht unterschiedliche Beschlussvorlagen der CDU zu Elbfähren haben es nicht auf Anhieb durch den Kreistag geschafft und sind in die Ausschüsse verwiesen worden.

Der Fähre Sandau und der Fähre Werben in Räbel soll, wie bereits berichtet, durch den Landkreis geholfen werden. Vorgesehen ist eine sogenannte außerplanmäßige Unterstützung in Höhe von jeweils 10 000 Euro. Begründet wird die Finanzspritze mit Straßenbauarbeiten, die zu weniger Kunden und damit geringeren Einnahmen der Fährleute führen würden. Elbfähren befinden sich oft in kommunaler Hand, zuletzt hatte es in Sachsen-Anhalt eine Diskussion um eine stärkere Beteiligung des Landes gegeben.

Weiteren Redebedarf sehen Kreistagsmitglieder auch bei einem zweiten Antrag der CDU-Fraktion. Darin geht es um eine mögliche Verbindung zwischen Grieben und Ferchland, seit dem Sommer ist der Fährverkehr aus Kostengründen dort eingestellt. Der Landrat soll beauftragt werden, mit dem Nachbarlandkreis Jerichower Land und unmittelbar anliegenden Kommunen Verhandlungen über den gemeinsamen Erwerb einer Fähre und das Betreiben zu führen, eine Betriebsgesellschaft, in welcher Form auch immer, könnte künftig Fördermittel einholen helfen (die AZ berichtete). Auch über dieses Papier soll in Ausschüssen des Stendaler Kreistages erst einmal weiter gesprochen werden. (tz)

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