Zusammenspiel von Feuerwehren und Rettungskräften bei großer Übung trainiert

Den Ernstfall geprobt

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Das Zusammenspiel von Feuerwehren und Rettungskräften nach einem größeren Unfall wurde am Wochenende bei einer großen Übung trainiert. Brandbekämpfer aus Stendal, Insel, Wahrburg, Staffelde und Bindfelde nahmen daran teil.

Stendal. Am Sonnabend um genau 14 Uhr erreichte die Leitstelle Altmark ein Notruf: „Schwerer Verkehrsunfall mit zwölf und zum Teil Schwerverletzten.“

Neben der Rettung und Sicherung der zwei zusammengestoßenen Fahrzeuge, waren mehrere Schwerverletzte aus den Wracks zu retten. Dieser Unfall war allerdings Bestandteil einer groß angelegten Ausbildung der Feuerwehren aus dem Landkreis Stendal auf dem Gelände des Klärwerks Arnimer Damm.

Zur weiteren Betreuung und Behandlung brachten die Rettungskräfte die Verletzten in ein zuvor aufgebautes Zelt.

Bereits wenige Minuten nach Auslösung des Übungsalarms waren erste Rettungskräfte der Johanniter-Unfallhilfe (JUH) vor Ort. Ihnen bot sich ein Bild von den besagten zwölf verletzten Insassen, die eingeklemmt waren. Kurz darauf waren die ersten Feuerwehr-Fahrzeuge vor Ort. Acht Schwerverletzte und zwei Leichterletzte lautete die Bilanz. Dieses fürchterliche Übungs-Szenario erwartete die ehrenamtlichen Kräfte aus den freiwilligen Feuerwehren Stendal, Insel, Wahrburg, Staffelde und Bindfelde. Elf menschliche Darsteller und eine Kunststoffpuppe kamen zum Einsatz. Die Johanniter-Unfallhilfe-Jugend mimte die Verletzten. Zwei Personen überlebten das Unfallgeschehen nicht. Neben der Johanniter-Unfallhilfe waren der Funktruppwagen, zwei Notarztwagen und zwei Rettungswagen vor Ort.

Das Zusammenspiel zwischen Rettungsdienst und Feuerwehr war gut, so Thomas Maß, Übungsleiter, Organisator und Zugführer der Johanniter. Zur weiteren Erstversorgung wurden die Verletzten mit dem Krankenwagen vom Katastrophenschutz in ein zuvor aufgebautes Zelt gebracht. Dank möchte man allen Unterstützern sagen. Dazu gehören die ehrenamtlichen Helfer, das Abschleppunternehmen und die JUH-Jugend.

Von Klaus Neumann

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