Hochmoderne Raupe beseitigt Bodendellen mit Laser-Technik

Elbstadt-Kicker treten neuen Altmark-Rasen

Frühestens Ende Oktober kann auf dem Arneburger Fußballplatz wieder das runde Leder getreten werden. Schnellwachs-Samen sollen auf dem frisch planierten Feld diese Woche in den Boden. Ein Brunnen wurde für eine Bewässerungsanlage gebohrt. Fotos: Krug

Arneburg. Nicht zum Kicken eignet sich derzeit der Fußballplatz des Sportvereins (SV) „Rot-Weiß von 1868 Arneburg“: Das Rasenareal an der Stendaler Straße zeigt eher das Antlitz einer Ackerfläche.

Grüne Wiese, Fehlanzeige! Haben die Kicker aufgegeben, was ist da los, wollte die AZ von den Verantwortlichen wissen.

Von dort kommt eine klare Entwarnung, denn der Fußballplatz bekommt frisches Grün. Bei dem neuen Spielfeld handele es sich um einen bundesligatauglichen Platz. Dazu war bereits in der vergangenen Woche ein Brunnen gebohrt worden. Dieser soll künftig die neue Bewässerungsanlage speisen. Aber zuerst musste auf dem Viereck der „alte“ Rasen abgetragen und entfernt werden.

Am Freitag rückte schweres Gerät an die Einsatzstelle. Eine hochmoderne Planierraupe schob Erdmassen auf den Platz. Mit Hilfe von moderner Laser-Technik war das Arneburger Fußballfeld vermessen worden. Mit dem Laser werden die Koordinaten an die Computertechnik der Raupe übermittelt. So weiß der Fahrer im Cockpit des Hochleistungsgeräts immer genau, an welchen Stellen Unebenheiten wie Kuhlen oder Hügel zu begradigen sind.

Mithilfe dieser Technik wurde der Boden, der die Basis für das neue Arneburger Fußball-Grün bildet, bis auf einen Zentimeter genau ausgeglichen.

In der nächsten Woche wird dann die Spezialfirma den neuen Rasen säen. Dabei handelt es sich um sogenannten Schnellwachs-Samen. Diese Saat ist mit Dünger angereichert. Sie keimt bereits in der ersten Woche. Betreten dürfen die Spieler des Arneburger Fußballvereins ihren neuen Rasen aber vorerst nicht.

Die Verantwortlichen rechnen damit, dass der Platz an der Stendaler Straße wahrscheinlich zehn bis 12 Wochen lang nicht bespielbar sein wird. Auf ihre Trainingseinheiten verzichten die Elbestadt-Kicker aber nicht: Sie verlegten ihre Fußballstunden auf den Spielrasen im Goldbecker Ortsteil Bertkow. Die Rot-Weißen treffen Anfang Oktober im Achtelfinale des Altmark-Strom-Pokals auf ihren diesjährigen Endspiel-Gegner Medizin Uchtspringe.

Von Ute Krug

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