Gemeinsames Schlittschuhlaufen

Eisiger Dank für Putzaktion: Syrische und afghanische Flüchtlinge wienern den Jugendclub

Schlittschuhlaufen als Dank für die Arbeitseinsätze der syrischen und afghanischen Jugendlichen im MAD-Club: Demnächst gibt es noch eine Party mit internationalen Gerichten.
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Schlittschuhlaufen als Dank für die Arbeitseinsätze der syrischen und afghanischen Jugendlichen im MAD-Club: Demnächst gibt es noch eine Party mit internationalen Gerichten.
  • Ulrike Meineke
    vonUlrike Meineke
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kr/mei Stendal. Im Stendaler MAD-Club gibt es ein positives Beispiel für gelingende Integration: Jugendliche Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan hatten den Jugendclub an der Wahrburger Straße auf Vordermann gebracht – sie haben gewischt, gescheuert und gewienert, bis alles wieder glänzte.

Als Dankeschön für die Arbeitseinsätze ging es nun gemeinsam zum Schlittschuhlaufen.

Für Mehdi Ahamadi war es die erste Begegnung mit Eis.

Warm eingepackt, machten die Mitarbeiter des Jugendclubs mit Flüchtlingen und deutschen Jugendlichen Bekanntschaft mit dem gefrorenen Nass. Grüne und rote Punkte funkelten auf der Eisfläche, im Hintergrund spendete die beleuchtete Buche auf dem Winckelmannplatz romantisches Licht.

Die meisten Jugendlichen aus Syrien und Afghanistan standen noch nie auf Kufen oder Eis. Einige von ihnen sind wahre Naturtalente, sie glitten über die Eisbahn wie andere Jugendliche das Fußballspielen im Blut haben.

Anfang Februar findet dann noch eine Dankeschön-Party mit libanesischen, syrischen und afghanischen Gerichten für die fleißigen Helfer statt.

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