Hochschulförderer richten Hilfsfonds ein

Einmalig 450 Euro für Studierende in Stendal und Magdeburg

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Die Finanzierung des Hilfsfonds für Studierende erfolgt aus dem Gewinn einer Fotovoltaikanlage.

Stendal – Das Vorstandsmitglied des Förderkreises der Hochschule Magdeburg-Stendal und gleichzeitiges Stadtoberhaupt der Kreisstadt Stendal, Klaus Schmotz, teilte bei einem Pressegespräch mit, dass der Förderkreis auch in schwierigen Zeiten, wie in der jetzigen Corona-Pandemie, für seine Studierenden da sei und sie nicht alleine und im Regen stehen lasse.

Durch die Verordnung des Landes Sachsen-Anhalt bezüglich der Virus-Eindämmung verloren viele Studierende ihren Nebenjob, mit dem sie ihr Studium finanziert haben, so der Oberbürgermeister. .

Um ihnen das Studieren weiter zu ermöglichen, rufen die beiden Förderkreise der Hochschulstandorte Magdeburg und Stendal einen Nothilfefonds ins Leben. Durch die breitflächige Schließung von Gastronomie und Gewerbe verloren viele junge Menschen ihre Nebeneinkünfte. Die damit wegfallenden Einnahmen seien für manchen unerlässlich, um das Studium fortzuführen, so Klaus Schmotz.

Nach begründeter Antragstellung werde ein einmaliger Betrag von 450 Euro gezahlt. Die Regeln werden am heutigen Montag in einer außerordentlichen Sitzung der Mitglieder abgestimmt. Dies sei eine gemeinsame Aktion beider Standorte. Die Finanzierung stammt unter anderem aus dem Gewinn der Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Hauses 1 am Stendaler Standort. Das Startkapital jedes Standortes betrage 5000 Euro, wobei Spenden für die Erweiterung des Nothilfefonds willkommen seien. Ungefähr 300 Anträge erwarten die Verantwortlichen für beide Standorte der Hochschule Magdeburg-Stendal.

VON UTE KRUG

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