Ex-Bürgerrechtler kann sich allenfalls mit Landschaftsschutzgebiet anfreunden

„Einfach nicht hinnehmbar“

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Das neue Naturschutzgebiet „Elbaue Jerichow“ soll auch mehrere kleinere und bereits bestehende Schutzgebiete umfassen. Seltene Tier- und Pflanzenarten sollen mehr Raum erhalten.

Ringfurth. Gegen das geplante Mega-Naturschutzgebiet „Elbaue Jerichow“ formiert sich weiterer namhafter Protest. Friedrich Kersten hat beim Landesverwaltungsamt in Halle Widerspruch gegen das Projekt eingelegt.

Der Ringfurther gründete die DDR-Bürgerrechtsbewegung „Demokratie Jetzt“ (DJ), engagierte sich nach der politischen Wende jahrelang kommunalpolitisch, führt den Bund ehrenamtlicher Streitschlichter im Bereich Stendal an – und ist passionierter Freizeit-Kapitän auf Elbe und Havel. Wenn überhaupt, kann sich der Südaltmärker noch mit einem Landschaftsschutzgebiet einigermaßen anfreunden. Alles andere führe zu einem Maß an Verboten und Einschränkungen, „das unsinnig und für die Menschen in der Region einfach nicht hinnehmbar ist“, betont Kersten im Gespräch mit der AZ. Ähnlich kritisch hat sich auch schon Berufsfischer Gernot Quaschny aus Hohengöhren geäußert (die AZ berichtete).

Von Marco Hertzfeld

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