Täter gab sich als Bekannter aus

Nach 20 000 Euro - Trickbetrug: Polizei veröffentlicht Phantombild

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Wer kennt diese Person?

Stendal. Mit einem Phantombild fahndet die Stendaler Kriminalpolizei nun nach einem Trickbetrüger. Der unbekannte Täter hatte am 4. März 2015 einem älteren Ehepaar in der Stendaler Alfred-Brehm-Straße ein Sparbuch und Bargeld gestohlen.

Das Phantombild zeigt den Täter, der als etwa 170 bis 180 Zentimeter groß mit europäischem Aussehen, einer kräftigen Gestalt und sehr kurzem Haar beschrieben wurde. Der Unbekannte sprach leicht gebrochenes Deutsch.

Wer erkennt die abgebildete Person? Hinweise werden im Polizeirevier Stendal unter Tel. 03931 685 291 oder in jeder anderen Polizeidienststelle entgegen genommen.

Ursprüngliche Meldung vom 4. März 2015

ri Stendal. Am gestrigen Mittwoch fiel ein älteres Stendaler Ehepaar auf Trickbetrüger hinein und verlor dabei ihre gesamten Ersparnisse in Höhe von rund 20 000 Euro.

Hier ereignete sich der Betrug.

Der 80-jährige Ehemann wurde Mittwochvormittag auf der Straße von einem unbekannten Mann angesprochen, der sich als Sohn eines guten Bekannten ausgab. Er folgte dem Rentner bis in die Wohnung. Dort angekommen, versuchte der Unbekannte der 82-jährigen Ehefrau eine Lederjacke zu verkaufen, was diese jedoch ablehnte. In einem unbeobachteten Augenblick steckte der Täter einen Wohnungsschlüssel, der von innen im Türschloss steckte, ein und verabschiedete sich.

Nachdem das Ehepaar die Wohnung aufgrund eines Arztbesuches verlies, dies allerdings zuvor gegenüber dem Täter erwähnt hatte, kehrte der Betrüger mithilfe des gestohlenen Schlüssels in die Wohnung zurück. Er stahl eine Geldkassette mit Bargeld und ein Sparbuch.

Der Täter wird als ewa 170 – 180 cm groß mit europäischem Aussehen beschrieben. Er hat eine kräftige Gestalt und sehr kurzes Haar. Er sprach leicht gebrochenes Deutsch.

Die Polizei rät in solchen Fällen:

- Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen in der Öffentlichkeit oder am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die sie als solche nicht erkennen.

- Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Daten preis.

- Halten Sie bei finanziellen Forderungen immer bei Familienangehörigen Rücksprache und übergeben Sie niemals Geld an unbekannte Personen.

- Fremde Personen sollten nie in die Wohnung gelassen werden. Sie dürfen auch “unfreundlich“ sein, in dem man den unbekannten Gast vor der geschlossenen Wohnungstür verweilen lässt, um zum Beispiel ein Glas Wasser zu holen.

- Wertintensive Gegenstände und größere Summen Bargeld gehören nicht zu Hause versteckt. Diese sollten in einem Bankschließfach aufbewahrt werden.

- Informieren Sie sofort die Polizei über den Notruf 110, wenn ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt.

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