Hortkinder der Juri-Gagarin-Grundschule üben sich in ihren Ferien an der Farbdose

Eine Weltraumlandschaft aus Containern

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Gemeinsam mit den Referenten von „Hero Society“ entwarfen die Kinder eine Weltraumlandschaft. Das Besondere: Sie durften diese im Anschluss an Container sprühen.

kr Stendal. Mit den Referenten Sebastian Stock und Cornelius Hackbeil von der Leipziger Bildungseinrichtung „Hero Society“ entwarfen Hortkinder der Stendaler Juri-Gagarin-Grundschule in der zweiten Ferienwoche eine Weltraum-Landschaft.

Conner (Foto) probierte sich an der Sonne. 

Dies ist noch nichts Besonderes, war doch der Namensgeber der Grundschule Juri Alexejewitsch Gagarin sowjetischer Kosmonaut und der erste Mensch im Weltraum. Das Besondere an diesem Ferien-Projekt ist, dass die entworfene Weltraumlandschaft von den Hortkindern auf einen Container, der auf dem Gelände steht, mit Graffiti-Farben aufgesprüht wurde.

Die Kinder waren voll bei der Sache. Ihre Begeisterung für das außergewöhnliche Kunst-Projekt stand ihnen sprichwörtlich ins Gesicht geschrieben. Neben der Kunst wurde über den Respekt vor fremdem Eigentum und die Gestaltung des öffentlichen Raumes diskutiert. Die Wahrnehmung der eigenen gesellschaftlichen Verantwortung sollte dadurch geschult werden. Die Jungen und Mädchen bekamen so die Möglichkeit, sich kreativ zu verwirklichen und ihren Lebensraum aktiv mitzugestalten. Sie sprachen auch über Wünsche, Hoffnungen und die Vorstellungen eines gesellschaftlichen Zusammenlebens.

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