TdA-Premiere des „Diener zweier Herren“ begeisterte das Publikum

Eine turbulente Komödie

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Diener zweier Herren: Star ist der Truffaldino Mathias Kusches, der von beiden Herren Prügel bezieht, ständig hungrig ist und trotzdem Zeit findet, der Dienerin Smeraldina den Hof zu machen.

Stendal. „Komm ein bissel mit nach Italien“, trällerte Brighella (Jan Kittmann) als Lacondabesitzer anfangs in der Goldonikomödie „Diener zweier Herren“ (Inszenierung Jörg Schlachter).

Ein geschäftiges Straßentreiben begann vor einer leicht schwebenden Stoffwandkulisse, die ohne Zeitverzug alle möglichen Innen- und Außenspielplätze zuließ (Bühne: Mark Späth). Die Zuschauer im gut besetzten großen Haus des Theaters der Altmark (TdA) gingen willig darauf ein und belohnten die mit allerlei jüngeren und älteren Gassenhauern sowie Schlagern durchsetzte Komödienhandlung schließlich mit jubelndem Applaus, der sie von den Sitzen riss.

Die Regie hatte die 1745 entstandene Komödie näher an die Gegenwart herangeholt. Das störte die turbulente Handlung um Truffaldino (Mathias Kusche) nicht, der sich gleich zwei Herren verdingte, von denen einer sich als Frau herausstellte, die ihrem Geliebten in Männerkleidung nachgereist war. Als sich beide, ohne einander zunächst zu begegnen, im gleichen Hotel einmieten, beginnt für den armen Wicht eine knifflige Situation nach der anderen.

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Von Ulrich Hammer

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