„Eine Stimme aus der Altmark“

Stendals Kreishandwerksmeister Schulze ist optimistisch ob der Fusions-Pläne.

Stendal - Von Berit Boetzer. Sie verstehen sich als eine Stimme aus der Altmark und wollen fusionieren. Aus zwei mach eins – bedeutet ein möglicher Zusammenschluss der Kreishandwerkerschaft des Landkreises Stendal und der Kreishandwerkerschaft des Altmarkkreises Salzwedel.

„Ich bin sehr optimistisch“, sagt Hans-Erich Schulze zur AZ. Stendals Kreishandwerksmeister spricht über erste Ergebnisse zur geplanten Fusion der zwei Institutionen aus den benachbarten Landkreisen. Bereits seit 2008 machen sich Verantwortliche Gedanken, wichtige Grundlagen wurden diskutiert. Die „Hochzeits-Glocken“ sollen etwa Ende 2011 läuten. Ist alles in Sack und Tüten gibt es dann nur noch eine Kreishandwerkerschaft. Ein Zusatzname steht laut Schulze auch schon fest und der lautet „Altmark“. Hauptsitz der Organisation soll Stendal sein, eine Nebenstelle wird in Salzwedel eingerichtet. Nur noch ein Geschäftsführer wird dann die Geschicke lenken.

Schulze ist froh, dass „wir uns über die grundlegenden Dinge einig“ sind. „Wir haben eine gemeinsame Linie und wir sind auf einem guten Weg“, betont der Goldbecker. Sich zu verschlanken und effektiver zu agieren, seien Hintergründe der Pläne. Schulze sieht in der Fusion Vorteile: Je größer die Gemeinschaft, desto stärker ist sie auch. Die Interessenvertretung der Handwerker versteht sich als „eine Stimme aus der Altmark“, die gegenüber der Politik und anderen Partnern auftreten kann. Die Fusion mache für Schulze durchaus Sinn, schließlich sind auch „die Sorgen der Handwerker überall gleich“.

Der Stand der Fusions-Pläne ist Thema, wenn die erste gemeinsame Mitgliederversammlung der beiden Kreishandwerkerschaften ansteht. Termin ist am kommenden Montag, 7. Juni, ab 17 Uhr in der Bismarker Gaststätte „Weißer Schwan“. Mit dabei sind Schulze und sein Kollege aus dem Altmarkkreis, Adelbert Neuling sowie die beiden Geschäftsführer Bernhard Brauer und Lutz Kahler. „Wir wollen ins Gespräch kommen und vor allem uns kennenlernen“, beschreibt Schulze das Ansinnen des Treffens. Erwartet werden auch Vertreter der Handwerks-kammer Magdeburg.

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