Abriss beginnt voraussichtlich Ende Juni

Ehemalige Komarow-Turnhalle: Sportlicher Schandfleck verschwindet

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Seit Jahren wird in dem alten DDR-Bau nicht mehr gesportelt.

Stendal – Die abrissreife Turnhalle der Komarow-Grundschule ist ein Schandfleck im Stadtbild. Schon seit Jahren kann sie „aufgrund ihres sehr schlechten baulichen Zustandes“ nicht mehr für den Schulsport genutzt werden, hieß es bereits in einer Beschlussvorlage, die dem Stadtrat vor rund einem Jahr vorlag.

Damals entschied sich das höchste Gremium der Stadt für einen Abriss und Neubau der Halle aktiven Miteinanders. Kostenpunkt: 1,6 Millionen Euro. Der Eigenanteil der Hansestadt Stendal liegt bei 10 Prozent, also rund 160.000 Euro.

Die Fördermittel von Bund und Land sind inzwischen genehmigt (AZ berichtete). Die Verwaltung rechnet mit einer Inbetriebnahme des neuen Sport-Domizils 2021/2022. Ein weit gefasster Zeitraum, der damit zusammenhängen könnte, dass die Abbrucharbeiten des alten DDR-Baus gerade erst öffentlich ausgeschrieben wurden.

Denn der Nutzungsvertrag kann durch den Landkreis Stendal erst zum 1. Juli gekündigt werden. „Abhängig vom Ergebnis der Ausschreibung ist eine Beauftragung für Ende Juni geplant“, informiert Stadtsprecher Armin Fischbach auf AZ-Nachfrage. Für den Bau der neuen Turnhalle habe die Stadt bereits Angebote für die Planungsleistung eingeholt, diese würden aktuell ausgewertet.

Die neue Sporthalle soll dann, wie gehabt, für den Schul- und Vereinssport genutzt werden. Geplant ist am alten Standort eine Einfeldsporthalle in Massivbauweise mit dazugehörigen Umkleidekabinen, Sanitäranlagen, Technik, Geräten und Nebenräumen.  cha

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