Verbandsgemeinde beteiligt sich an Informationsaktion von Landkreis und ALS

Nur was durchs Loch passt, ist im Glascontainer richtig

Glas ist wertvoll. In Wertstoffcontainer dürfen nur restentleerte Flaschen, Gläser und Flakons. Farben, die nicht zuzuordnen sind, wie blaues Glas, gehören in den Grünglasbehälter. Foto: dpa

Arneburg-Goldbeck. Die Verbandsgemeinde Arneburg-Goldbeck beteiligt sich an einer im wahrsten Sinne durchsichtigen Wertstoff-Aktion, die der Landkreis Stendal über seine Abfallentsorgungsgesellschaft ALS in Regie mit den Glasrecyclern der Republik initiiert hat.

Denn Glas – vom Germanischen Glasa: das Glänzende, Schimmernde – ist nicht wegzudenken aus dem täglichen Leben, ob als Trinkgefäß oder Verpackung für Hustensaft, Senf, Augentropfen oder Marmelade.

Die Infokampagne läuft auch im Internet unter der Adresse was-passt-ins-altglas.de. Sie will darüber aufklären, dass das Behälterglas unbedingt in Altglascontainer zu werfen ist und im Restmüll nichts zu suchen hat. Dieses Prozedere erledigen nach Angaben der Entsorgungsbranche bereits 97 Prozent aller Haushalte in Deutschland.

In die Wertstoffbehälter dürfen Getränkeflaschen, Konservengläser, Marmeladengläser, also alle Glasverpackungen, die der Abfüllung von Lebensmitteln und Getränken gedient haben. Auch pharmazeutische Verpackungen aus Glas können mit dem Recyclingglas entsorgt werden.

Und vereinfacht gilt: Alles, was nicht durch die Öffnung passt, darf nicht in den Container, wie zum Beispiel Fensterglas. Glühbirnen passen zwar durchs Containerloch, müssen aber im Restmüll entsorgt werden. Neonröhren und Energiesparlampen sind in Annahmestellen für Elektro- und Elektronikgeräte abzugeben. Nicht in die Wertstoffcontainer dürfen Porzellan, Steingut, Keramik und Bleiglas, wie Vasen, Aschenbecher, Weingläser, aber auch andere Trinkgläser und feuerfestes Glasgeschirr.

Von Antje Mahrhold

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