Drei auf einen Streich

Drillings-Mädchen am Stendaler Krankenhaus entbunden

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Mit Mama Severine Miller (Mitte, mit Eva) freuen sich Oberarzt Dr. Burkhard Balischewski (von links), Hebamme Sabine Schäfer, Oberarzt Dr. Alexander Neumann (mit Julia), Chefarzt Hans-Peter Sperling (mit Romy) und Stationsleiterin Bianca Schornick über die Geburt der drei Mädchen.

Stendal – Drillinge sind alles andere als alltäglich. Umso größer ist die Freude in der Frauenklinik des Johanniter-Krankenhauses über die Geburt dreier gesunder Mädchen. Am 7. Oktober erblickten Julia, Eva und Romy das Licht der Welt.

Im Moment befinden sich die Frühchen noch in der Obhut des Krankenhauses. In ein, zwei Wochen geht´s nach Hause zur Familie in Arendsee.

Severine Miller wünschte sich nach den Söhnen Cobe (14) und Vincent (zweieinhalb) ein drittes Kind. „Die Nachricht, dass es Drillinge sind, überraschte die junge Frau natürlich sehr“, teilt das Krankenhaus mit. Nun ist sie Mutter nicht von drei, sondern von fünf Kindern. Sie wisse, dass viel zu organisieren sei und sie auf die Hilfe der Familie zählen könne. „Ich bin jetzt einfach nur glücklich“, so die Mutter. Die 35-Jährige hatte bewusst die Stendaler Klinik gewählt. Sie fühle sich hier gut aufgehoben und sehe ihre drei Kleinen auf der neonatologischen Intensivstation bestens betreut.

Die drei kleinen Mädchen kamen in der 34. Schwangerschaftswoche per Kaiserschnitt ohne Komplikationen zur Welt. „Mit 1.700, 1.800 und 2.300 Gramm hatten sie für Frühchen gute Gewichte“, so Dr. Alexander Neumann, Oberarzt in der Frauenklinik. Drillingsgeburten sind selten, sie kommen alle paar Jahr in Stendal vor, 2014 war die letzte vor Julia, Eva und Romy, erinnert sich der Mediziner.

„Zwei der drei Schwesterchen haben anfangs Atemunterstützung gebraucht“, berichtet Dr. Hans-Peter Sperling, Chefarzt der Kinderklinik. „Doch alle drei entwickeln sich in den letzten Wochen prächtig“. Die Kinderklinik des Johanniter-Krankenhauses sei auf Neugeborenen-Medizin spezialisiert und für Mehrlings-Geburten „ausgezeichnet gerüstet“. Die Neugeborenen-Intensivstation, auf der etwa Frühchen versorgt werden, ist nur wenige Schritte vom Kreißsaal entfernt, etwas das Altmarkweit einzigartig sei, so Dr. Sperling.  pm

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