Drei Proben zum Sieg

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In drei Generalproben bereiten sich alle 43 jungen Talente der Musik- und Kunstschule auf ihren Auftritt beim Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ ab 21. Januar in Gardelegen vor.

hh - Stendal. Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt, sagt ein Sprichwort. Die Kandidaten des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ spüren es am eigenen Leib. 43 junge Talente der Musik- und Kunstschule treten ab 21. Januar in Gardelegen an, um sich mit anderen zu messen.

Dienstag spielten Klaviersolisten und Blechbläser zur Generalprobe im Konzertsaal an der Poststraße, während sich Geigensolisten und –gruppen sowie Flötengruppen Freitag und Mittwoch vorstellen. Die Jüngste unter den Klavierspielern, Anna Sörgel (geb. 2004) brauchte eine Fußbank für festen Sitz ihres Vorspiels. Kleine Volksliedvarianten und andere Stücke trug sie mit Ausdruckswillen zügig vor. Hierin eifert sie sicher ihrem Bruder Sebastian (geb. 1995) nach, der Kabalewskis Variationen a-Moll temperamentvoll virtuos spielte und mit Sindings „Frühlingsrauschen“ stürmische Vorfreude aufkommen ließ.

Hedda Eliza Edler, Anika Briese und Franz Dietzmeyer stellten in unterschiedlichen Altersgruppen ihren Ausbildungsstand vor. Kleine Kratzer störten nicht, noch Übungszeit bis zum Termin. Kurz nach der Jahreswende 2000 oder direkt in diesem Jahr wurden die Trompeter: Valentina Heim, Elias Kastull und Felix Hünemöller geboren, die im Trio Kompositionen von Leopold Mozart und Marc Jacko vortrugen. Auch das etwas ältere Quartett mit Jacob Lessing, Melchior Eichenberg, Timon Tuchel und Johannes Kröger spielte „Ländliche Bilder“ von Wilhelm Brandt sowie den „Blues für Linda“ von Jacko, um sich für Gardelegen zu qualifizieren. Untereinander drücken sie sich nun alle die Daumen für einen erfolgreichen Wettbewerb. Toi, toi, toi!

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