Zukunftsprojekte nach 20-jährigem Bestehen im Fokus

Drei Kliniken setzen auf die Telemedizin

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Geschäftsführer Hans-Joachim Fietz-Mahlo betonte, dass die verschieden ausgebildeten Mitarbeiter Schlüssel zum Erfolg seien.

Stendal. Nicht nur der persönliche Kontakt zwischen Patient und Arzt sei wichtig. Künftig soll auch der direkte Draht zwischen den Medizinern verbesserte Formen der Kommunikation annehmen.

Das Stichwort, welches Hans-Joachim Fietz-Mahlow, Salus-Geschäftsführer, im Gespräch mit der AZ nennt, lautet: Telemedizin.

640 Menschen feierten am Freitagabend in der Bürgerparkhalle das 20-jährige Bestehen der Salus.

Verschiedene Technologien sollen dabei verstärkt zum Einsatz kommen, um den Austausch von Informationen, beispielsweise „in den Bereichen Diagnostik, Therapie und Rehabilitation sowie bei der ärztlichen Entscheidungsberatung über räumliche Entfernungen“ zum Wohl des Erkrankten zu ermöglichen, beschreibt es die Bundesärztekammer. Diese Vision, dieses akute Projekt, beschreitet die Salus mit der eigenen Fachklinik in Uchspringe, mit dem nahen Altmark Klinikum in Gardelegen sowie mit dem Klinikum Magdeburg. „Es ist eines von vielen zukunftsweisenden Projekten, die wir verfolgen“, sagte Fietz-Mahlow, welcher am Freitagabend gemeinsam mit etwa 640 Salus-Mitarbeitern aus dem Norden des Landes Sachsen-Anhalt in der Bürgerparkhalle Stendal das 20-jährige Bestehen der landeseigenen Salus feierte. Wobei dies einer von insgesamt vier Jubiläumsterminen – Stendal, Magdeburg, Bernburg und Pretsch – war.

Hans-Joachim Fietz-Mahlow

Unter dem Dach der Salus arbeiteten im Gründungsjahr 1997 rund 930 Menschen, heute sind es insgesamt 2 350, davon etwa 1 200 in der Altmark. Die Kapazität der Behandlungs- und Betreuungsplätze für kranke, behinderte, pflegebedürftige und sozial benachteiligte Menschen stieg in dieser Zeit von 880 auf 1 600, parallel dazu wurden die Leistungen im ambulanten Sektor ausgebaut. „Ihr Wissen und Können, ihre Erfahrung und Motivation haben Salus zu dem gemacht, was es heute ist: Ein modernes Unternehmen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft, das sich dem Wohlergehen jener Menschen verpflichtet fühlt, deren Lebensperspektiven durch Krankheit, Behinderung, Pflegebedürftigkeit oder andere Bürden beeinträchtigt sind“, so der Geschäftsführer, der im Hinblick auf die Zukunft feststellt: „Salus ist ein gutes Stück Altmark und fest hier verwurzelt.“

Nicht zuletzt das Zusammenwirken mit den Gardelegenern soll die ärztlich-therapeutische Zukunft in der ländlichen Region sichern.

Von Alexander Klos

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