Bis zu 20 000 Besucher beim 48. Rolandfest in Stendal

Drei heiße Roland-Tage

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Publikumsmagnet an zwei Abenden war die Truppe „Araga Mysteria“ mit ihren Feuershows auf dem Mittelaltermarkt auf dem Winckelmannplatz.

kah Stendal. Gut besucht war am Wochenende das Rolandfest: 15 000 bis 20 000 Besucher haben an drei heißen und aufregenden Tagen den Weg in die Hansestadt gefunden. Davon ging am Sonntagnachmittag Nicole Laupsien, Chefin des städtischen Veranstaltungsmanagements aus.

„Das Wetter hat gut mitgespielt“, resümierte sie zufrieden, auch wenn es am Samstagabend lange nach einem Gewitter aussah.

Ein Sorgenkind blieb die Vereinsmeile im Birkenhagen, wo sich die Vereine vorstellen sollten. Hier blieben Freiräume zwischen den Ständen. „Es ist schwierig, die Straße gut zu füllen“, sagte Laupsien. Sie sieht bei künftigen Vereinsmeilen noch Potenzial zur Verbesserung. Glücklicher ist sie umso mehr mit dem Freitag: Während bei vergangenen Rolandfesten der Freitag meist eher gemächlich anrollte, hat sie schon früh eine große Feierbereitschaft der Hansestädter ausgemacht. Auch, dass es in diesem Jahr nicht einen dominierenden Superstar gab wie etwa Heinz Rudolf Kunze im Jahr 2014, sieht sie nicht als Manko. Im Gegenteil: Alle Bands – von der AC/DC-Coverband am Freitag bis zu den „Dorfrockern“ am Sonntag – hätten Gäste angezogen.

Die Polizei zog nach dem Fest eine positive Bilanz: Auffallende Rüpeleien habe es nicht gegeben, die Gesetzeshüter hätten mit dem Fest wenig Scherereien gehabt, so ein Fazit am Sonntag.

Von Kai Hasse

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