Tagesstätte stärken: Bürgermeister und Eltern statten Attraktion in Hassel aus

Dorfchef schleppt Muffen für die Zukunft heran

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Charlotte Hanssen (6, l.) aus Wischer und Lennox Woresch (6) dürfen mit gezieltem Schnitt das Band zur Eröffnung der Bewegungsbaustelle auf dem Außenareal der Kindertagesstätte „Hasseler Feldmäuse“ durchschneiden.

Hassel. Nach sieben Monaten offiziell im Amt packt Hassels Dorfoberhaupt für die Zukunft der einzigen Kindertagesstätte seines Zuständigkeitsbereichs praktisch an.

Hellbraune Kunststoff-Fallrohre in fantastischer Motivationsmission nämlich schleppte Uwe Rihsmann auf eine Separatzone am Rande des Außenbereichs der „Hasseler Feldmäuse“, damit es auf der neuen Bewegungsbaustelle möglichst praxisnah zugeht.

Als Rihsmann im September für den Bürgermeisterposten vor den Toren der Kreisstadt ins Rennen ging, hatte er stets den Erhalt der Hasseler Institution für Babys bis Vorschüler mit Sitz an der Dorfstraße 5 als eines seiner wichtigsten Ziele genannt. Zum Amtsantritt im Oktober nach der siegreichen Stichwahl mit 200 Stimmen gegen Kontrahentin Mechthild Klapczynski, die 159 Wählervoten bekam, erneuerte Hassels Gemeindechef die Bedeutung, die die „Hasseler Feldmäuse“ für sein Dorf mit den Ortsteilen Wischer, Chausseehaus und Sanne habe. Dieses Ziel hat der Bürgermeister nicht zuletzt deshalb besonders im Blick, weil die einzige Grundschule des Dorfes mit Sitz in Sanne bekanntlich im Juli geschlossen wird.

So gibt es Betreuungskonkurrenz für Allerjüngste aus Sicht der „Feldmäuse“ etwa im nahen Arneburg. Genau dort lernen ab September Hassels Grundschüler. Die von Leiterin Kerstin Obitz geführte Einrichtung mit derzeit 35 Kindern aber liegt für berufstätige Eltern des Zellstoffwerks sehr praktisch auf dem Weg. Hassel hofft deshalb, dass dies auch zukünftig so bleibt.

Von Antje Mahrhold

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