Viertklässler in künftiger weiterführender Lehrstätte zu Gast / Experimente mit der Direktorin

„Der Schulalltag klappt sehr gut“

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Jasmin (l.), Cynthia und Direktorin Monika Teichert schauen durch ein Fernrohr, das dem Trio einen besonders nahen Blick auf die Kooperations-Lehrstätte der Komarow-Schule bietet.

Stendal. „Obwohl ein Großteil unserer 250 Schüler Migrationshintergrund hat, weil bei uns Kinder aus mehr als 20 Ländern lernen, klappen Zusammenleben und Schulalltag sehr gut“, beteuert Komarow-Direktor Ronald Herms.

Die Nachbar-Lehrstätte am Ende der Stadtseeallee lud Neugierige zum Tag der offenen Tür ein.

Der Aktionstag gestaltete sich dann auch ziemlich multi-kulturell, wie das Eröffnungsprogramm in der Dreifelder-Sporthalle zur Begrüßung der Gäste zeigte. Deutsche Lieder und Gedichte sowie schwungvolle Tänze in beeindruckenden Kostümen aus Türkei und Orient führten Schüler der Tanz-und Musik-Arbeitsgemeinschaften auf. Unter den Zuschauern befanden sich auch viele Lernende der benachbarten Grundschule „Juri Gagarin“, die von Direktorin Monika Teichert geleitet wird.

„Als Kooperationsschule nutzen wir die Einladung, um unseren Abgängern der 4. Klassen einen Einblick in ihre weiterführende Schule zu gewähren“, berichtete die Schulleiterin der AZ. Dann begibt sie sich mit ihren Viertklässlern auf einen Rundgang durch die verschiedenen Fachkabinette und Unterrichtszimmer, in denen Komarow-Schüler und Fachlehrer für reichlich infomative Gespräche zur Verfügung stehen. Die Besucher können ausgiebig Schautafeln studieren, Modelle bebrachten sowie aufschlussreiche Experimente miterleben. Jede Menge Naturwissenschaft steht dabei auf dem Besuchsprogramm, das Geschmack machen soll auf den weiterführenden Unterricht bis zum Realschulabschluss.

Auch die Gagarin-Schülerinnen Jasmin und Cynthia nutzen die Gunst der Stunde. Und nehmen ein Fernrohr in Beschlag. Mit ihrer Direktorin blicken sie durch die leistungsstarke Vergrößerungstechnik und erhaschen so einen besonders nahen Blick auf die Schule, die sie bald verlassen werden. Bei Demonstrationen aus Elektro- und Wärmelehre sowie Magnetismus schnuppern die Viertklässlerinnen erste Physik-Erfahrung, während nebenan im Biologieraum Körper-Modelle warteten und Kleinsttiere unterm Mikroskop gezeigt wurden. Eine Geografie-Lehrerin erläuterte Natur-Rohstoffe und Leseratten wurden in der neuen Bibliothek fündig. Auch die Plätze im Computerkabinett waren gefragt. Für die Stärkung der Besucher sorgten die Mitglieder aus der schuleigenen Hauswirtschafts-Arbeitsgemeinschaft.

Von Klaus Pohlmann

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