Einweihung am 11. Juni

Ein Denkmal für die Deichbruchstelle Fischbeck: Landkreis sucht nach einem Namen

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Eine Betonplatte in Form eines Schiffskörpers mit originalen Wrackteilen des damals versenkten Schiffes sind die Hauptelemente des Denkmals, das für die Fischbecker Bruchstelle geplant ist.

Fischbeck – Der kleine Ort Fischbeck stand im Juni 2013 bundesweit als schlimmes Beispiel für die Elbeflut, die das ganze Dorf unter Wasser gesetzt hatte. Auslöser war ein Deichbruch.

Jetzt, mehr als fünf Jahre später, sucht der Landkreis Stendal deutschlandweit nach einem Namen für die Bruchstelle, wo eine Betonplatte in Form eines Schiffskörpers mit originalen Wrackteilen des damals versenkten Schiffes an die dramatische Nacht erinnern soll, in der der Deich gebrochen war.

Das Schiff und die Wrackteile sind die Hauptelemente, da durch die Sprengung zweier Schiffskörper an dieser Stelle die Strömung an der Bruchstelle gestoppt werden konnte. Der Landkreis Stendal sucht deutschlandweit nach Ideen, wie die Stelle heißen soll. Der zu findende Name wird am Denkmal geschrieben stehen und auf den touristischen Zuwegen verortet.

Die diesjährige Hochwasserkonferenz am 11. Juni findet an der Deichbruchstelle Fischbeck statt und ist der Rahmen für die Einweihung des Outdoor-Denkmals. Auf dieser Veranstaltung wird der Name verkündet. Aus allen Einsendungen werden drei Favoriten vorausgewählt und zur Abstimmung veröffentlicht. Im Online-Voting kann über den Gewinnernamen entschieden werden.

Der kreative Kopf, der den Gewinnernamen erfindet, wird zur Einweihung eingeladen. Mit 100 Euro honoriert der Landkreis Stendal den Denkaufwand. „Ich wusste damals noch nicht konkret, aus welchem Grund ich mich für die Einlagerung der Überreste des gesprengten Schiffs entschied. Es war aus einem Gefühl heraus, eine solch entscheidende Aktion, die womöglich Menschenleben rettete, aufzuheben. Die Wrackteile werden nun in so einem stilvollen Rahmen aufgestellt und für die Menschen hier und für Touristen ein Hingucker sein. Ein Hingucker, der die Geschichte authentisch erzählt“, sagt Landrat Carsten Wulfänger, der die Idee mit dem Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft (LHW) entwickelte. Der LHW ist Projektträger der Idee, den Entwurf zur Gestaltung lieferte LHW-Fachbereichsleiter Marco Schirmer.

Der Wettbewerb:

Einsendeschluss für Namensvorschläge: 30. März 2019

Vorschläge an: pressestelle@landkreis-standal.de oder per Post an Pressestelle, Kennwort: Fischbeck, 39576 Hansestadt Stendal.

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