Stendal

Expeditionen mit „JoJo“ Winckelmann

Eine Frau sitzt vor einem überdimensionalen Trojanischen Pferd aus Holz und hält Broschüren in ihren Händen.
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Vor eindrucksvoller Kulisse präsentiert die neue Leiterin Sabrina Welker die neue Broschüre, mit der die jungen Besucher kindgerecht durch das beliebte Stendaler Museum Museum reisen können.
  • vonStephan Ernst
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Das Stendaler Winckelmann Museum begrüßte am Mittwochnachmittag nach monatelanger Corona-Schließung die ersten Besucher.

Stendal – Eine Großmutter mit ihrem Enkel waren die ersten am Einlass und berichteten, sie hätten das beliebte Museum zum großen Sohn der Stadt schmerzlich vermisst.

Der Kindergartenknirps war gleich vom Trojanischen Pferd beeindruckt, erzählte die Leiterin des Familien- und Kindermuseums Sabrina Welker. Natürlich wurde erst der hölzerne Rappen erklommen, erst danach ging es ins eigentliche Museum. Die Familienangehörigen zweier Generationen hatten das riesige Haus dann ganz für sich allein, da gab es sicher viel zu entdecken.

Nach Voranmeldung kann das Museum wieder in Beschlag genommen werden. Per Mail oder telefonisch bittet die Museumsleitung um eine zeitliche Anmeldung, heißt es im Gespräch mit Dr. Stephanie-Gerrit Bruer.

Johann Joachim Winckelmann, von den Kindern kurz „JoJo“ genannt, unternahm ausgedehnte Studienreisen. Die neue Broschüre (Bild) erzählt, wen er trraf und was er erforschte.

Für die kleinen Museumsbesucher erschien im Dezember des letzten Jahres eine kleine Broschüre. Mit ihr werden sie kindgerecht auf eine Reise durch das Leben von Johann Joachim Winckelmann („JoJo“) und die Geschichte der Kunst mitgenommen, erzählte die neue Leiterin des Familien- und Kindermuseums im Gespräch mit der AZ. Die Texte dazu stammen von der jungen Frau, die klassische Archäologie studierte, selbst. Die Broschüre mit Rätselspaß ist auch auf der Homepage zu finden.

Das Museum in der Geburtsstadt Johann Joachim Winckelmanns (1717-1768) widmet sich dem Leben und Werk des Gelehrten. Es wurde 1955 an der Stelle seines Geburtshauses eröffnet und 2016 bis 2018 grunderneuert. (Ute Krug)

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