Letztes Juni-Wochenende heißer Kandidat

Es darf spekuliert werden: Stendal fehlt noch genaue Zeit fürs Landesfest 2022

+
Ein Blick vom Uenglinger Tor auf die Altstadt.

Stendal – „Der Sachsen-Anhalt-Tag in Stendal wird im Sommer stattfinden.“ So viel steht fest und nur das kann Stadtsprecher Philipp Krüger auf Nachfrage der AZ bereits bestätigen. Das genaue Datum werde zusammen mit der Staatskanzlei in Magdeburg festgelegt.

„Dies wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, da es zusammen mit vielen Partnern und anderen Volksfesten abgestimmt werden muss.“

Wenn sich der Termin für das Landesfest 2022 an dem des jährlichen Rolandfestes orientiert, dann scheint das zweite oder dritte Juni-Wochenende momentan am wahrscheinlichsten. Nimmt man Krüger beim Wort, käme auch das vierte und letzte vom 24. bis 26. besonders infrage, Sommeranfang ist am 21. Juni.

Statt des Rolandfestes wird es 2022 den Sachsen-Anhalt-Tag in Stendal geben. Das Stadtfest soll möglichst nie auf Pfingsten fallen, somit wäre das erste Juni-Wochenende 2022 auch für das Landesfest tabu. Die Sommerferien in Sachsen-Anhalt beginnen am 14. Juli. Irgendwo nach Pfingsten und vor den großen Ferien dürfte sich der Sachsen-Anhalt-Tag einordnen lassen. Es sollte angenehm warm sein, nicht regnen und auch nicht zu heiß sein. Vieles bleibt naturgemäß reine Spekulation, doch die richtigen drei Tage zu finden, kann für eine solche Großveranstaltung schon entscheidend sein.

Der Staffelstab ist am Wochenende beim Landesfest in Quedlinburg an Stendal übergeben worden. „Somit darf offiziell mit der Planung begonnen werden“, verkündet Krüger für das Rathaus den Startschuss. Stendal hat bereits den Sachsen-Anhalt-Tag 1997 ausgerichtet. Damals kamen 250  000 Menschen in die Rolandstadt. Mit einer ähnlichen Zahl wird auch für 2022 gerechnet. Stendal war der einzige Bewerber, es hatte frühzeitig positive Signale aus Magdeburg gegeben. Der Kreisstadt bleiben nun knapp drei Jahre für die Vorbereitungen des 23. Landesfestes. Sachsen-Anhalt feiert in der östlichen Altmark.

VON MARCO HERTZFELD

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare