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CSD in Stendal: Zweiter Regenbogen zeigt sich im Oktober 2022

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Von: Marco Hertzfeld

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Teilnehmer am 1. CSD in Stendal sammeln sich Mitte Februar 2021 auf dem Marktplatz.
Premiere im September 2021: Die queere Bewegung startet auf dem Marktplatz und zieht durch Stendal. © Marco hertzfeld

Einen Christopher Street Day, kurz CSD, soll es in Stendal ein zweites Mal geben. Der Zug mit Musik und politischen Botschaften setzt sich am 1. Oktober in Bewegung. So ist es derzeit geplant.

Der 2. Christopher Street Day (CSD) in Stendal steht für den 1. Oktober, einen Sonnabend, im Kalender. Nach einem Organisationstreffen in dieser Woche hat sich der Termin verfestigt. „Wir haben auch bereits über die Demoroute gesprochen, alles wird etwas länger“, kündigt Falko Jentsch auf AZ-Anfrage am Telefon in Magdeburg an. Insbesondere in Stadtsee soll der Regenbogenzug zusätzliche Straße nutzen. In dem Plattenbaugebiet lebten schlichtweg zahlreiche Menschen und Leute, die der eingetragene Verein CSD Magdeburg erreichen wolle.

Das Motto des CSD 2022 ist noch unklar. Bei einem der nächsten Treffen soll sich das ändern, vielleicht bereits am 15. März, ab 18 Uhr, im Mad-Club. „Der ländliche Raum ist uns wichtig“, betont Jentsch. Diskriminierung, Anfeindungen und Beleidigungen gebe es auch dort, und nicht wenige. Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender-Personen und Mitstreiter machen regelmäßig auch in anderen Städten auf sich und politische Ziele aufmerksam.

Erstmals soll es den CSD im westaltmärkischen Salzwedel geben, der 18. Juni ist dafür vorgesehen. „Auch dort wollen wir unabhängig sein und uns nicht vereinnahmen lassen“, sagt Jentsch. Seines Wissens nach plante die linksautonome Szene hier einmal einen CSD. Der ältere CSD in Magdeburg findet 2022 übrigens am 20. August statt.

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