Sieben-Tages-Inzidenz knapp unter 100

Corona: Stendal kurz vor roter Ampel

Apotheker im Corona-Impfstoff-Lager
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Apotheker Uwe Sänze im Lager des Stendaler Kreis-Impfzentrums: Trotz der Impfungen (5515 Erst- und 3486 Zweitimpfungen mit Stand von gestern) steigen in der Ostaltmark die Corona-Neuinfektionen.
  • Ulrike Meineke
    vonUlrike Meineke
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Im Landkreis Stendal steigen die Corona-Infektionszahlen wieder bedrohlich. Gestern lag der maßgebliche Sieben-Tages-Inzidenzwert bei 98,9. Liegt er drei Tage in Folge bei über 100, werden viele in dieser Woche beschlossene Lockerungen in der Ostaltmark nicht möglich sein. Dann muss alles auf die aktuell geltenden, strengeren Corona-Regeln zurückgefahren werden.

Stendal – Einzelhändler aller Branchen dürfen ab dem kommenden Montag nach vorheriger Terminvereinbarung öffnen – praktisch aber nur, wenn die Inzidenz unter 100 liegt. Das gilt auch für körpernahe Dienstleistungen wie Kosmetiksalons und Nagelstudios, ebenso für Museen, Galerien, Gedenkstätten und Bibliotheken.

Ob die Außengastronomie, die Kinos und das Theater ab dem 22. März (mit Terminbuchung und tagesaktuellem Schnell- oder Selbsttest) öffnen dürfen, bleibt für den Landkreis Stendal noch Spekulation. Das ist ebenfalls abhängig davon, ob die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner weiter steigt.

Steigt die Sieben-Tage-Inzidenz in der Ostaltmark weiter an, droht die Notbremse, die die Landesregierung eingezogen hat. Die besagt: Wo die 100er Inzidenz drei Tage am Stück überschritten wird, gelten wieder die strengen Corona-Regeln.

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