„Das ist kein Ersatz“

Corona-Krise: Kirchenkreis Stendal organisiert sich kurz vorm höchsten Fest um

Obwohl Ostern naht, bleiben Gottesdienst unmöglich. „Wir unterstützen die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronainfektion“, teilt die Stadtgemeinde auf einem Schild an der Domtür mit.
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Obwohl Ostern naht, bleiben Gottesdienst unmöglich. „Wir unterstützen die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronainfektion“, teilt die Stadtgemeinde auf einem Schild an der Domtür mit.

Stendal – „Besondere Zeiten verlangen alternative Ideen“, zeigt sich Stendals Superintendent während des pandemiebedingten Kontaktverbots, das zu Ostern Gottesdienste verbietet, für „intermediale Möglichkeiten“ „dankbar“.

Zum Start der sich seit dem Wochenende laut dem Kirchenjahr auf das Leiden und Sterben von Jesus Christi zuspitzenden Passionszeit hat der Kirchenkreis Stendal eine vierteilige TV-Gottesdienst-Reihe organisiert, deren Auftakt in einem der ältesten Sakralbauten der Altmark, in der Feldsteinkirche in Bellingen gefeiert worden ist.

Und zwar vor einer fast leeren Kirche, nur das Team des in Stendal ansässigen Offenen Kanals (OK) hat Bild und Ton aufgezeichnet.

„Wir wissen, dass dies kein Ersatz für Gottesdienste ist, in denen man sich persönlich begegnen kann“, weiß der Superintendent. Er empfehle, dass gerade die Älteren, die nicht internetaffin seien, zum Empfang der Stendaler Kirchenkreis-TV-Gottesdienste „sicherlich Hilfestellungen“ bräuchten. Die jeweils halbstündigen Aufnahmen sind auf der Internetseite des Senders, der sich auch als Bürgerfernsehen bezeichnet, unter ok-stendal.de abrufbar. Auch auf dem Videoportal Youtube sollen die Filme zu sehen sein. Bis Ostersonntag wird in Osterburg, Stendal und Tangermünde gedreht. „Danach gibt es weitere Gottesdienste in dieser Form“, kündigt Kleemann an.

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