Früheres Stadtwirtschaft-Gebäude wird ausgebaut

Corona-Impfzentrum in Stendal festgelegt

Das Impfzentrum für den Landkreis Stendal soll an der Osterburger Straße entstehen. Damit es für alle Interessierten zugänglich ist, soll eine Rampe errichtet werden.
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Das Impfzentrum für den Landkreis Stendal soll an der Osterburger Straße entstehen. Damit es für alle Interessierten zugänglich ist, soll eine Rampe errichtet werden.
  • Stefan Hartmann
    vonStefan Hartmann
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Stendal – „Der Landkreis Stendal startet die Umsetzung des stationären Betriebs für das Impfzentrum“, gibt Sabrina Lamcha, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Landkreises Stendal, im AZ-Gespräch bekannt.

In Kooperation mit der Hansestadt wurde das frühere Stadtwirtschaft-Verwaltungsgebäude an der Osterburger Straße als Ort ausgewählt. Bis in dem zuletzt als Ausweich-Kita genutzten Flachbau geimpft werden kann, muss jedoch noch einiges vorbereitet werden.

„Es muss noch genau geprüft werden, was benötigt wird“, erklärt Stadtsprecher Philipp Krüger auf AZ-Nachfrage. Es werde mehr benötigt, als nur ein Raum, in dem eine Spritze gesetzt werden kann. Zu dem Zweck liefen aktuell Absprachen mit der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen-Anhalt (KV), die die geplante Impfung organisiert, und dem Landkreis, der mit der Hansestadt die „harten Faktoren“ stellt.

Einige Punkte sind aber schon klar, die noch bearbeitet werden: „Da gibt es ein bis zwei bauliche Mängel, die behoben werden müssen“, erläutert Krüger. Dazu gehören neben Arbeiten an den elektrischen Leitungen auch die Herstellung der Barrierefreiheit, damit jeder, der geimpft werden möchte, auch Zugang zum Gebäude erhalten kann.

„Wir beginnen Montag mit dem Ausbau“, erklärt Lamcha. An diesem Tag werden dann auch sämtliche Daten festgezurrt. Denn die Kosten, die auf den Landkreis fallen, und wie lange der Ausbau dauere, müsse noch geklärt werden. „Wir haben eine Arbeitsgruppe eingerichtet, damit das Impfzentrum relativ schnell umgesetzt werden kann“, erklärt die Sprecherin.

Die Organisation des Impfvorganges liegt jedoch bei der KV. Es werde nicht so sein, dass sich Interessierte vor dem Gebäude anstellen und auf ihre Impfung warten können, erläutert Lamcha. Stattdessen wird eine Hotline eingerichtet, die von der KV organisiert wird. So könne die Terminvergabe zentral gesteuert werden.

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