Vor dem 20. Clubjubiläum 2014 bekennt sich der Club zu neuem Treffpunkt

Rotarier offiziell am Markt

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Daniel Jircik zeigt symbolisch auf die Tafel des Clubs an der Fassade des „Schwarzen Adler“ am Markt. Alexander Kreutz, Restaurantleiter des Hauses, schraubte tatsächlich.

Stendal. Bereits seit dem 20. Juni finden die wöchentlichen Treffen des Rotary Clubs Stendal in den historischen Gemäuern des Hotels „Schwarzer Adler“ statt. Endlich ist dies nun auch von außen allen ersichtlich.

Gestern Nachmittag enthüllten Club-Präsident Kay Timm, der Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit Daniel Jircik sowie der Geschäftsführer des hoteleigenen Restaurants Alexander Kreutz den metallenen Hinweis auf die neuen Stammgäste.

Medienwirksam brachten die Drei in gemeinsamer Arbeit eine glänzende Tafel neben dem Eingang des Hotels an, die dezent die Farbei der Außenfassade aufnimmt. Darauf abgebildet ist das aus einem Zahnrad und einer Inschrift bestehende Symbol des 1905 in Chicago gegründeten Rotary Clubs. Dieses steht nicht nur für fortwährendes Streben, einen ambitionierten unerschöpflichen Antrieb und für große wie kleinere Veränderungen. „Wir wollen immer wieder hinterfragen, mit der Technologie sowie dem Lauf der Dinge mitgehen und Staub aufwirbeln“, erklärt Timm.

Die Organisation, die aktuell 48 Mitglieder in der ganzen Altmark zählt, besteht in Stendal seit dem Jahr 1994. Ihrem Motto des „selbstlosen Dienens“ gemäß steht den Hansestädtern bald eine ganz und gar einmalige Überraschung bevor. In Kürze werden die Vorbereitungen beginnen, um ein wahrlich beeindruckendes Projekt für das Jubiläumsjahr zu realisieren, von dem die anwesenden Repräsentanten bereits jetzt mit leuchtenden Augen sprechen.

In einer zwölfmonatigen Vorbereitungszeit soll ein historisch genaues, berührbares Bronzemodell des antiken Stendal auf dem örtlichen Marktplatz entstehen. Maßstabsgerechte bronzene Pendants jedes Gebäudes sollen dann sowohl Anwohner als auch Touristen in die Mitte der Hansestadt locken. Mit Sicherheit werden die Treffen in Stendals Traditionshotel dann noch etwas feierlicher und zufriedenstellender ausfallen, als dies bisher der Fall gewesen war.

Von Christopher Voigt

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