Kreisbrandmeister bei Großbrand vor Ort / Einsatzleiter Gunnar Falk erstmals als Koordinator tätig

Lob vom Chef für Falks Feuertaufe

Der Brand der Ölheizung wurde mit einem Schaum-Wasser-Gemisch bekämpft. 53 Kräfte waren im Einsatz.
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Der Brand der Ölheizung wurde mit einem Schaum-Wasser-Gemisch bekämpft. 53 Kräfte waren im Einsatz.

Goldbeck. Nach dem Brand einer Ölheizung im Keller eines Wohnhauses, den 53 Kräfte aus sechs Feuerwehren am Samstagvormittag in Goldbeck mit einem Großeinsatz bekämpft haben, hat Stendals Kreisbrandmeister das Agieren des Löschzugs Nord der Verbandsgemeinde gelobt.

Dr. Ringhard Friedrich war höchstpersönlich an die Brandstelle geeilt, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Die 55-jährige Hauseigentümerin hatte einen Schock erlitten und ist bei Bekannten untergekommen, weil das Gebäude vorerst unbewohnbar ist, wie die Polizei gemeldet hat.

„Alle sechs Feuerwehren haben gut zusammengearbeitet“, bilanziert der Kreisbrandmeister den Einsatz. Die Truppe stand an diesem Vormittag unter der Führung von Einsatzleiter Gunnar Falk von der Feuerwehr Goldbeck, der an diesem Tag zum ersten Mal in dieser Funktion einen Einsatz geleitet hat. Falk ist erst kürzlich zum Zugführer ausgebildet worden. Und er wirkt kommissarisch als Bereichsleiter des Löschzuges Nord der Verbandsgemeinde. Außerdem engagiert er sich lokalpolitisch, denn er sitzt im Gemeinderat Goldbecks und leitet dort den Kultur- und Sozialausschuss.

Der Kreisbrandmeister jedenfalls lobt, dass die 53 Brandbekämpfer aus den Wehren Osterburg, Petersmark, Bertkow, Klein Schwechten und Plätz nach dem Einsatz nicht einfach abgerückt seien, „sondern das Löschwasser auch wieder aus dem Keller gepumpt haben“. Das sei nicht selbstverständlich, erklärt Friedrich. Auch Arneburg-Goldbecks Verbandsgemeinde-Wehrleiter Michael Nix war vor Ort dabei.

Beim Kampf gegen die Flammen verhinderten die Einsatzkräfte, dass das Feuer vom Keller auf die darüberliegenden Wohnräume übergriff. Dort, in ihrem Wohnzimmer, hatte sich die 55-Jährige befunden, als die Ölheizung eine Etage tiefer in Brand geriet. Die Frau konnte sich zu Nachbarn retten. Sie erlitt einen Schock und musste vom Rettungsdienst versorgt werden.

Zum Löschen wurde Netzwasser benutzt. Dabei handelt es sich um ein Schaum-Wasser-Gemisch, das besser haftet. Dadurch werden Flammen schneller erstickt. Unter Leitung von Bereichsleiter Falk verlief der Einsatz geordnet und ruhig, resümiert der Kreisbrandmeister. Polizei und Feuerwehr waren gegen 9 Uhr alarmiert worden.

Von Ute Krug

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