Burger King will Standort nicht aufgeben

Imbiss-Kette in Stendal soll nicht reißen

Die Drive-in-Schalter von Burger King in Stendal sind mit Holzplatten verrammelt.
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Wo sonst Autofahrern Fleischbrötchen, frittierte Kartoffelstäbchen und anderes mehr gereicht werden, herrscht Tristesse. Die Drive-in-Schalter in Stendal sind verrammelt.
  • Marco Hertzfeld
    VonMarco Hertzfeld
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Burger King beteuert: Der Standort Stendal grill bald wieder. Das Schnellrestaurant an der Arneburger Straße werde nur umgebaut, heißt es von einer Unternehmenssprecherin.

Stendal – Freunde des Fast Foods in Stendal schauen nach wie vor ein Stück weit in die Röhre. Ein seit Mitte Oktober geschlossenes Restaurant an der Arneburger Straße soll sich spürbar verändern. Der Kreisstadt den Rücken kehren wolle Burger King keineswegs, beteuert eine Unternehmenssprecherin auf Nachfrage der AZ. Zum 1. November habe der Franchisenehmer gewechselt, im Zuge dessen werde die Filiale umfassend umgebaut. Einen verbindlichen Termin zur Wiedereröffnung könne momentan nicht genannt werden. Das Schnellrestaurant an der viel befahrenen Straße war 2016 eröffnet worden.

Betreiber wechselt, Rückbau erfolgt

Der ostaltmärkische Standort sei Burger King wichtig, heißt es weiter. Fast 40.000 Einwohner und das Einzugsgebiet, attraktive Sportvereine und die Ausprägung als Hochschulstadt sprächen für Stendal. „Die gute Verkehrslage mit Anbindung an zentrale, regionale und überregionale Verkehrsachsen sind weitere Stadtvorteile.“ Inwieweit sich Burger King besonders beim Sachsen-Anhalt-Tag in Stendal im Sommer nächsten Jahres einbringen kann und will, dazu könnten keine detaillierten Auskünfte gegeben werden.

Konzept und Design auf Prüfstand

Wer es nicht weiß: Burger King ist eine US-amerikanische Kette mit Tausenden Partnern weltweit. Seit November betreibt die Burger King Deutschland GmbH den Standort Stendal. „Bei den aktuellen Bauarbeiten handelt es sich um einen Rückbau, der zur Vorbereitung auf die Umgestaltung dient.“ Die Rede ist von einem neuen Markenauftritt und verändertem Design. Die Umgestaltung werde einige Zeit in Anspruch nehmen. Es geht demnach auch um einen freien Blick durch den Gastraum, gedeckte Farben und viele Holzelemente. Zudem soll ein über zwei Ebenen angebrachter stilisierter Whopper an den Decken für sich sprechen. Der Whopper gilt manchem als das Vorzeigestück dieser Systemgastronomie.

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